PLAYGROUND: Auszeichnungen für innovative Musik
Performances
Hochschulwettbewerb an der HfM Detmold prämiert interdisziplinäre Projekte
zwischen Musik, Szene und Raum
Im Finale des Hochschulwettbewerbs PLAYGROUND an der Hochschule für Musik Detmold wurden fünf studentische Performanceprojekte ausgezeichnet, die interdisziplinäre und experimentelle Formen der Musikperformance zwischen Szene, Raum und Klang erforschten. Insgesamt stellte die Stiftung der HfM Detmold ein Preisgeld von 5.000 Euro zur Verfügung.
Den ersten Preis erhielten zwei Beiträge: „ZWISCHEN STIMMEN“ (Junghong Chen, Kecheng Zhao), eine szenisch-musikalische Auseinandersetzung mit inneren Konflikten zwischen Selbstbild und Erwartung, sowie „ZWISCHEN HIER UND DANN“ (Yifan Wang, Miriam Hutterer, Sagar Bhandari, Andres Felipe Corredor Bernal), das biografisch den Spannungsbogen zwischen Kindheit und Leistungsdruck musikalisch und szenisch reflektierte.
Der zweite Preis ging an „REFLECTION IN ACTION“ (Zuzana Leharová), eine audiovisuelle Solo-Performance über Freiheit zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Rollenbildern.
Zwei dritte Preise wurden vergeben: „DESIRE“ (Vivian Giesbertz, Jakob Angelov, Yuhan Lin, Dylan Baraldi, Stagemanager Kolja Roterberg), das Verlangen als künstlerischen Erfahrungsraum zwischen Improvisation, Literatur und Musik von Telemann und Janáček erforschte, sowie „THE MIND’S EAR“ (Leitung Ziqian He, Komposition Roni Glaser, Kammerchor HfM Detmold), das mit räumlicher Bewegung und Blindheit ein immersives Hörerlebnis jenseits visueller Orientierung schuf.
PLAYGROUND versteht sich als offenes Entwicklungsformat jenseits klassischer Wettbewerbsstrukturen. In Workshops – unter anderem mit dem STEGREIF Orchester – werden die Projekte kontinuierlich weiterentwickelt. Förderer und Kooperationspartner des Wettbewerbs ist das Kultursekretariat NRW Gütersloh.
Bildunterschrift: Teilnehmende des Hochschulwettbewerbs PLAYGROUND mit
Jury und Hochschulleitung © HfM Detmold/Plettenberg




