Anzeigen | Mit Vorfreude blicken die Konzertreihen Meisterkonzerte Wiesbaden und Pro Arte Frankfurt auf die neue Konzertsaison 2026/2027 – eine Spielzeit voller musikalischer Höhepunkte,
Daniel Hope und die irische Kultur verbindet eine lange, gemeinsame Familiengeschichte. Die grüne Insel, reich an Traditionen, Legenden und Musik, hat den international gefeierten Geiger seit jeher fasziniert. Es war sein Urgroßvater väterlicherseits, der ihm die Liebe zu Irland vermittelte – eine Sehnsucht nach einem Land, das ihn nie ganz losließ: „Irland ist eine Heimat, in der ich nie gelebt habe“, sagt Hope selbst. Mit seinem Projekt „Irish Roots“ begibt er sich gemeinsam mit den Musikern des Ensemble AIR auf eine klangvolle Spurensuche und erkundet die Schnittstellen zwischen irischer Folk-Tradition und barocker Eleganz. Mit im Gepäck ist dabei ein musikalischer Schatz aus irischen Traditionals und Werken von Komponisten wie Turlough O’Carolan, Henry Purcell und James Oswald.
Do, 28.5.2026 | 20 Uhr | Kurhaus Wiesbaden
„Irish Roots“
Daniel Hope, Violine
Ensemble AIR
Liebes Musikpublikum,
mit Vorfreude blicken die Konzertreihen Meisterkonzerte Wiesbaden und Pro Arte Frankfurt auf die neue Konzertsaison 2026/2027 – eine Spielzeit voller musikalischer Höhepunkte, inspirierender Begegnungen und außergewöhnlicher Konzertmomente. Internationale Spitzenorchester, gefeierte Solistinnen und Solisten sowie spannende Nachwuchstalente gestalten Programme, die Bekanntes neu erlebbar machen und zugleich musikalische Entdeckungen eröffnen.
Ihr Team vom Kartenvorverkauf TRM-Tickets für Rhein-Main
Meisterkonzerte Wiesbaden
Martynas Levickis & Stuttgarter Kammerorchester
Mit seinem unvergleichlichen Gespür für eine spannende Konzertmischung aus Klassik und Folklore setzt Martynas Levickis gemeinsam mit dem Stuttgarter Kammerorchester nach dem erfolgreichen Programm
„Tango Passion“ nun mit „Roots“ die Zusammenarbeit fort.
Neben dem „Tirol Concerto“, dass als Hommage an Philip Glass seinen 2027 anstehenden 90. Geburtstag feiert, erklingen die Marienlieder von Tavener und Piazzolla sowie die von Levickis neu komponierte Volksliedersuite, die traditionelle Klänge aus seiner litauischen Heimat aufnimmt und neu denkt.
Für sein Publikum beschreibt Levickis diesen Konzertabend in drei Worten:
„bodenständig, gefühlvoll, atemberaubend“.
So, 14.2.2027 | 19 Uhr
Martynas Levickis, Akkoredon
Le Concert de la Loge & TänzerInnen der Compagnie Käfig
Musik neu und einzigartig auf die Bühne zu bringen und eine originelle Verbindung zum Publikum aufzubauen – diesem Ziel hat sich das Ensemble Le Concert de la Loge verschrieben. Gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern der Compagnie Käfignehmen sie sich Vivaldis vielseitigem Œuvre an und laden dazu ein, die Meisterwerke des italienischen Komponisten aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben. Gemeinsam zeigen sie, dass Vivaldis
„Vier Jahreszeiten“ weit mehr sind, als nur vier Violinkonzerte. Zahlreiche erzählerische Elemente lassen das Werk lebendig werden.
Durch Bewegung und Tanz wird das Ausdruckspotenzial dieser herausragenden Instrumentalmusik nicht nur hör-, sondern auch sichtbar.
Manche Melodien erkennt man gleich bei den ersten Klängen. Sie verlieren ihren Reiz und ihre Bekanntheit auch nach vielen Jahren nicht. Zu ihnen gehören Beethovens unverkennbare
„Ode an die Freude“ und Orffs archaisches „O Fortuna“ ebenso wie ABBAs ikonisches „Thank You for the Music“.
Zu ihrem ersten Auftritt im Kurhaus Wiesbaden bringen die Wiener Sängerknaben berühmte Meisterwerke, Hits und Evergreens aus mehreren Jahrhunderten und Genres mit. So stellt der traditionsreiche Chor, der selbst auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken kann, mit seinen jungen Sängern unter Beweis, wie wunderbar sich Tradition und Moderne verbinden lassen.
„Chopin ist ein Dichter des Klaviers“ schwärmt Bruce Liu, „es gibt endlose Möglichkeiten, seine Musik zu spielen“. Dass der Kanadier diese Möglichkeiten auszuschöpfen weiß, steht spätestens seit seinem Sieg beim Chopin-Wettbewerb des Jahres 2021 fest – dem Startschuss für eine steile internationale Karriere. Nach seinem Debüt bei den Meisterkonzerten 2024 kehrt der gefeierte Pianist nun in das Kurhaus Wiesbaden zurück. Im Gepäck hat er ein Programm, dass von Beethovens
„Mondscheinsonate“ über Chopins Nocturnes op. 27, Debussys sanfte „Rêverie“ und Mompous feinen Bearbeitungen von „Au clair de la lune“ bis hin zu Liszts „Rhapsodie espagnole“ reicht und einen träumerisch-poetischen Abend verspricht.
Welches Musikwerk lieben Sie besonders? Auf diese Frage ist Sol Gabetta um eine Antwort nicht verlegen: „Ganz sicher das Elgar-Konzert.“ Die Farben, die Lyrik, die Melancholie, aber auch der Witz und die Lebendigkeit: Die gebürtige Argentinierin gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn sie von Edward Elgars letztem Orchesterwerk berichtet. Der Brite komponierte es in schwerer Zeit und als persönlichen Abgesang auf ein bewegtes Leben. Unzählige Male hat die Cellistin das großartige Konzert bereits gespielt und auch zweimal auf CD gebannt. Aber überdrüssig ist sie dessen nie. Im Gegenteil: „Man findet immer neue Details.“
Mi, 18.11.2026 | 20 Uhr
Finnish Radio Symphony Orchestra Nicholas Collon, Leitung
äußerte sich Antonín Dvořák wenig charmant über das Cello.
Ach, hätte er mal dieses Ensemble hören können, sein Urteil wäre ganz anders ausgefallen. Vielleicht ja so: „Cello? Das kann einfach alles – und die 12 Celli können noch viel mehr!“ Vor fast 55 Jahren tat sich die Cellogruppe der Berliner Philharmoniker erstmals ohne die übrigen Kollegen ihres weltberühmten Klangkörpers zusammen, um allein mit ihresgleichen auf der Konzertbühne zu sitzen.
Für Pro Arte nehmen sie ganz viel Weihnachten ins Programm und mit Julius Klengels „Hymnus“ auch jenes Stück, das 1972 die Initialzündung zur Gründung dieses einmaligen Streicherensembles gab.
Sa, 5.12.2026 | 19 Uhr
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Eine musikalische Reise in den hohen Norden – nichts weniger verspricht dieser Abend mit einem reinen Grieg-Programm und dem Bergen Philharmonic Orchestra. Für die musikalischen Grüße aus der Heimat hat sich das Orchester mit dem gefeierten jungen Pianisten Alexander Malofeev sowie der Hardangerfiedlerin Ragnhild Hemsing zusammengetan. Wie bunt und vielseitig die Kultur des Nordens ist, zeigt nicht nur die fantastische Mythologie von Trollen, Feen und Göttern, sondern auch die vielfältige Musikgeschichte, die immer wieder von Sagen und Erzählungen beeinflusst wurde, was man auch den Werken von Edvard Grieg anmerkt.
Mit berühmten letzten Werken verhält es sich ein bisschen wie mit berühmten letzten Worten: Man misst ihnen eine besondere Bedeutung bei. Als habe der Schöpfer einen bewussten Schlussstrich gezogen. Nun ist alles gesagt! Die letzten Klaviersonaten von Beethoven und Schubert klingen in diesem Zusammenhang wie der beste Beweis. So ergreifend, so in sich geschlossen, so überzeitlich klingen beide Werke, dass sie bis heute das Publikum im Innersten berühren. In ihrem Rezitalprogramm zum 200. Todesjahr von Beethoven nimmt sich Hélène Grimaud der zeitlosen Meisterwerke an. Wer könnte Schuberts Klangpoesie und Beethovens philosophischen Tiefgang besser erfahrbar machen als die französische Pianistin?
Wirklich unglaublich! 113 Jahre ist das Waseda Symphony Orchestra bereits alt. Kein Geringerer als Herbert von Karajan zählte in den 1970er Jahre zu den begeisterten Mentoren des Klangkörpers. Es eines der besten und berühmtesten jungen Orchester weltweit. Aber: Keines der rund 300 Mitglieder strebt eine künstlerische Laufbahn an. Im Sinfonieorchester der prestige-trächtigen Tokioter Waseda-Universität musizieren angehende Juristen, Mediziner, Informatiker, Geistes- und Wirtschafts-wissenschaftler mit höchstem Anspruch und beeindruckender Klangkultur. Nach Frankfurt bringt das Orchester neben Gustav Holsts Komposition
„Die Planeten“ gemeinsam mit einem Taiko-Ensemble die Sinfonische Dichtung „Sieben Samurai“ von Christian Jost nach Motiven aus dem gleichnamigen japanischen Filmepos auf die Bühne.
Alexej Gersassimez ist ein Phänomen: Er lässt Metall vibrieren, Holz pulsieren, Felle atmen – stets mit jener Mischung aus Virtuosität und innerer Ruhe, die sein Spiel so unverwechselbar mach.
In MacMillans „Veni, Veni Emmanuel“ wird das Schlagzeug zum leuchtenden Kern des Geschehens, zum rhythmischen Herz, das das Orchester mitreißt und in immer neue Bahnen lenkt. Das Konzert verbindet Orchestertradition und Schlagwerk-Experiment und präsentiert Musik zwischen Energie und Stille, Tanz und Meditation.
Mit Dvořáks berühmter Sinfonie „Aus der neuen Welt“ vervollständigt die Dresdner Philharmonie diesen fulminanten Konzertabend und spiegelt damit eindrucksvoll den Blick eines europäischen Komponisten wider, der in Amerika neue Klanglandschaften entdeckt und zugleich die vertrauten Melodien seiner tschechischen Heimat im Herzen trägt.
Daniel Hope und die irische Kultur verbindet eine lange, gemeinsame Familiengeschichte. Die grüne Insel, reich an Traditionen, Legenden und Musik, hat den international gefeierten Geiger seit jeher fasziniert. Es war sein Urgroßvater väterlicherseits, der ihm die Liebe zu Irland vermittelte – eine Sehnsucht nach einem Land, das ihn nie ganz losließ: „Irland ist eine Heimat, in der ich nie gelebt habe“, sagt Hope selbst. Mit seinem Projekt „Irish Roots“ begibt er sich gemeinsam mit den Musikern des Ensemble AIR auf eine klangvolle Spurensuche und erkundet die Schnittstellen zwischen irischer Folk-Tradition und barocker Eleganz. Mit im Gepäck ist dabei ein musikalischer Schatz aus irischen Traditionals und Werken von Komponisten wie Turlough O’Carolan, Henry Purcell und James Oswald.