„Musik und Gesellschaft gemeinsam weiterdenken“
Prof. Godelieve Schrama wird als Rektorin der Hochschule für Musik Detmold
eingeführt
Prof. Godelieve Schrama ist am Freitag, 16. Oktober, im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold offiziell als neue Rektorin eingeführt worden. Ihr Amt hat die gebürtige Niederländerin bereits am 1. Oktober angetreten. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als international tätige Harfenistin, Professorin und Hochschulmanagerin übernimmt sie die Leitung einer Hochschule, die künstlerische
und pädagogische Lehre, wissenschaftliche Forschung und gesellschaftliche Vernetzung miteinander verbindet. An der Amtseinführung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft sowie Mitglieder und Angehörige der Hochschule teil. Ina Brandes MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigte die neue Rektorin in ihrem
Videogrußwort. Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL: „Die Hochschule für Musik Detmold leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur musikalischen Bildung in unserem Land. Sie verbindet künstlerische Exzellenz mit pädagogischer
Verantwortung und eröffnet jungen Talenten vielfältige berufliche Perspektiven. Mit Professorin Schrama übernimmt eine erfahrene Künstlerin und Hochschulkennerin die Leitung, die die HfM seit vielen Jahren verantwortungsvoll mitgestaltet. Für ihre neue
Aufgabe wünsche ich ihr viel Erfolg.“ „Eine starke Verbindung zwischen der Hochschule für Musik Detmold, der Region
Ostwestfalen-Lippe und der Gesellschaft ist mir als Regierungspräsidentin ein Anliegen. Gemeinsam mit Rektorin Prof. Schrama und dem Kuratorium freue ich mich auf die gemeinsame Aufgabe, künstlerische Freiheit zu schützen und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Denn Musik ist für mich, ein ganz wichtiger Bestandteil einer lebendigen Demokratie“, hob Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling in ihrer Ansprache hervor.
Schrama ist seit 2001 Professorin für Harfe an der Hochschule für Musik Detmold. Im Dezember 2025 wählte der Senat sie zur Rektorin. Bereits zuvor hatte sie sich in verschiedenen Leitungsfunktionen für die Hochschule engagiert: Von 2016 bis 2020 war sie Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, von 2020 bis 2026 Prorektorin für künstlerische Angelegenheiten. In dieser Zeit setzte sie sich unter anderem für die Förderung des künstlerischen Nachwuchses, neue Konzertformate und regionale Kooperationen ein. In ihrer Ansprache betonte Schrama die gesellschaftliche Bedeutung von Musik und die Verantwortung der Hochschule, neue Zugänge zum Musizieren zu schaffen.
„Unsere Hochschule verbindet eine lange Tradition klassischer Musik mit innovativen und experimentellen Ansätzen. Diese Qualitäten möchte ich stärken und sichtbar machen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, Brücken in die Gesellschaft zu bauen und junge Menschen frühzeitig für Musik zu begeistern.“ Als Rektorin möchte Schrama ihre Erfahrungen aus Kunst, Lehre und Hochschulmanagement zusammenführen. Im Mittelpunkt stehen für sie die Förderung des musikalischen Nachwuchses, die gesellschaftliche Relevanz von Musik und die internationale Sichtbarkeit der Hochschule. Zugleich möchte sie die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule stärken und gute Bedingungen für Studium, Lehre und Arbeit schaffen. Schrama bringt eine langjährige internationale künstlerische Laufbahn mit. Sie
studierte Harfe am Königlichen Konservatorium in Den Haag und bei der französischen Harfenistin Germaine Lorenzini. 1996 erhielt sie den Niederländischen Musikpreis. Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich besonders der zeitgenössischen Musik. 25 Jahre lang war sie Mitglied des ASKO|Schönberg Ensembles. Darüber hinaus arbeitete sie mit zahlreichen Orchestern sowie Komponistinnen und
Komponisten zusammen und initiierte neue Werke und interdisziplinäre Projekte. Verschiedene Ensembles gestalteten die Amtseinführung musikalisch. Auf dem Programm standen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, musiziert von den Lehrenden Alfredo Perl am Klavier, Mirijam Contzen an der Violine, Veit Hertenstein an der Viola und Alexander Gebert am Violoncello musizierten gemeinsam. Genauso
wie rein st Darüber hinaus gestaltete das Hochschulensemble Pop-Up unter der Leitung von Anne Kohler das Programm.
Bildunterschrift: Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling begrüßt HfM
Rektorin Prof. Godelieve Schrama im Amt © HfM Detmold/Sebastian Nehmzow




