NRW-Stiftung wird 40 Jahre alt
Eine einzigartige Stiftung feiert Geburtstag und lädt in ihr Zuhause ein
Düsseldorf: In ihrer Verbindung der Themen Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ist sie bundesweit unter den Landesstiftungen einzigartig: die Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Am 9. September 2026 jährt sich ihre Gründung zum 40. Mal. Sie arbeitet als gemeinnützige Institution für die Zivilgesellschaft und fördert Natur- und Kulturprojekte in ganz Nordrhein-Westfalen finanziell und beratend. Mit ihrem schon seit dem Frühjahr laufenden Geburtstagsprogramm unter dem Motto „Wir feiern das Ehrenamt“ geht sie nun in den Jahresendspurt – beginnend mit einem Tag der offenen Tür an ihrem Stiftungssitz in Düsseldorf-Derendorf am Sonntag, 13. September 2026
Gegründet wurde die NRW-Stiftung 1986 von der Landesregierung unter Ministerpräsident Johannes Rau. Sein Ziel war es, die Zivilgesellschaft und die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, da der Staat nicht alle Aufgaben allein erfüllen soll und kann. Als Vorbild diente der britische National Trust, der sich ebenfalls für den Erhalt von Denkmälern und Naturlandschaften einsetzt. Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Vereine, Verbände sowie Initiativen. Zudem besitzt sie eigene Baudenkmäler, Kunstwerke, Dokumente und Sammlungen. Diese werden von gemeinnützigen Trägern betreut, in Archiven gesichert oder in Museen öffentlich zugänglich gemacht. Die Stiftung fördert zudem Ausstellungen sowie sogenannte „Dritte Orte“ – offene gesellschaftliche Treffpunkte, etwa in alten Bahnhöfen, Bauernhöfen oder Werkstätten. Auch Technikdenkmäler wie Mühlen oder Besucherbergwerke erhalten Unterstützung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Naturschutz. Die Stiftung besitzt landesweit rund 7.800 Hektar Schutzflächen wie Wälder und Flussauen, kümmert sich um den Erhalt von Artenvielfalt und beteiligt sich an Schutzprogrammen für selten gewordene Tiere und Pflanzen. Die Pflege erfolgt gemeinsam mit lokalen Partnern, darunter 40 Biologische Stationen in ganz Nordrhein-Westfalen und ehrenamtliche Naturschützende.

Sitz der NRW-Stiftung ist das ehemalige Offizierskasino in Düsseldorf-Derendorf. Anlässlich ihres Geburtstages öffnet das Haus am Sonntag, 13. September 2026, dem Tag des offenen Denkmals®, zwischen 12 und 17 Uhr für einen Tag der offenen Tür. Mit dabei sind Vertreter des Heimatvereins „Derendorfer Jonges“.
Auch bei weiteren Veranstaltungen zwischen Lippe und der Eifel kann man die NRW-Stiftung im Herbst 2026 noch erleben: Sie feiert in ihrem Geburtstagsjahr das Ehrenamt und ist bei Vereinen zu Gast, die ihre Projekte mit Hilfe des Fördergeldes umsetzen konnten. Hier bereichert sie traditionelle oder neue Feste mit Aktionen und Infoständen.
Die NRW-Stiftung konnte seit ihrer Gründung fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt rund 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.
Fotos:
Das Gebäudebild zeigt das Düsseldorfer Haus der Stiftungen an der Roßstraße. Das Gruppenbild zeigt vor dem haus der Stiftungen um die Fahne verteilt, von rechts unten nach links unten gegen den Uhrzeigersinn: Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Vizepräsidentin der NRW-Stiftung, die Vorstandsmitglieder Karl Peter Brendel und Dr. Ute Röder, Geschäftsführer Stefan Ast sowie die Vorstandsmitglieder Franz-Josef Lersch-Mense und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann.
Fotos: NRW-Stiftung




