Theater Bielefeld | Zum letzten Mal zu sehen vor der Sommerpause im Stadttheater Bielefeld
ZUM LETZTEN MAL im Stadttheater Herzfaden, Candide, Peter Pan
Herzfaden (05. & 07.07.) – Hatü erlebt im Krieg Verlust und Zerstörung, doch die Marionetten entspinnen ihren Herzfaden zwischen sich und der Welt. Aus Holz und Fäden entsteht die Augsburger Puppenkiste – ein Ort des Erzählens, des Trosts und der Wunder. Wie wichtig sind Geschichten in Krisenzeiten?
Candide (11.07.) – Ein Werk voll bitterbösem Witz und eine Hommage an die Musik Europas – das ist Bernsteins Candide: Der Naivling lebt in »der besten aller möglichen Welten«, so lehrte man es ihn. Mit diesem Optimismus stolpert er durch eine Welt der Katastrophen, Kriege und manche Lebensgefahr … Bis ihm nur ein Wunsch bleibt: selbst die Saat zu säen für eine bessere Welt – sei sie noch so klein.
Peter Pan (12.07.) – Peter Pan und seine verlorenen Jungs sind die Endgegner von Captain Hooks Piratencrew. Insgeheim sehnen sich die einen wie die anderen nach einer Mutterfigur; da trifft es sich gut, dass Peter Pan das Mädchen Wendy mit ihren Brüdern aus der Stadt nach Nimmerland locken kann. Doch das droht gehörig schiefzugehen …
DON’T STOP THE MUSIC #6 Freitag, 10.07.
Aufgewachsen in der Schweiz, in den USA studiert, nach weiteren Stopps in Basel, Bonn und Hannover seit 2020 hier in Bielefeld und jetzt endlich auch bei uns: Die Rede ist von Christina Végh, Direktorin der Kunsthalle Bielefeld!
Gastgeberin Christina Huckle spricht mit ihr über die Musik ihres Lebens – und bringt diesen ganz persönlichen Soundtrack mit Plattenspieler und Band stimmungsvoll zum Klingen.
CARTE BLANCHE Kunsthalle Bielefeld | Samstag, 11.07.
Das Format Carte Blanche ist weiße Leinwand für TANZ Bielefeld und macht Tanz außerhalb des üblichen Theaterkontextes erfahrbar – an ganz besonderen Bielefelder Orten. Nach dem jungen Choreograf*innenabend im FZZ Baumheide in der vergangenen Spielzeit wird nun die Kunsthalle Bielefeld tänzerisch aktiviert.
Über den Abend verteilt tauchen mehrere Performance-Installationen an unterschiedlichen Orten im Haus auf, docken an die Ausstellungsstücke und die besondere Raumarchitektur an, und treten mit ihnen in Dialog.
ZUM LETZTEN MAL im Theater am Alten Markt Aimée und Jaguar, Koloss, Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt, non-existent, Kangal
Aimée und Jaguar (04. & 05.07.) – Basierend auf Tagebucheinträgen, Briefwechseln und historischen Dokumenten zeichnet Erica Fischer die Liebe zwischen Elisabeth Wust und der im Untergrund lebenden Jüdin Felice Schragenheim nach, die sich 1942/43 in Berlin abspielte. Allen Widerständen, Konventionen und Gefahren zum Trotz fanden die beiden ungleichen Frauen zueinander und lebten fortan ihre kurze Beziehung, die durch die brutale Realität des Nationalsozialismus ein jähes Ende fand.
Koloss (02. & 10.07.) – Jan und Katja sind ein ganz normales Paar, zumindest bisher. Plötzlich möchte Katja nicht mehr angefasst werden, weist Jan zurück und beginnt, sich zu verändern. Die Stückentwicklung Koloss kreist um das Monströse im Verborgenen: um Verwandlung, Begehren und darum, was geschieht, wenn sich in einer Beziehung eine Person verändert – und die andere kaum noch folgen kann.
Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt (11.07.) – 2024 fanden ca. 13.700 Frauen Zuflucht in einem Frauenhaus. Stellvertretend für die vielen Geschichten, die unsichtbar und ungehört bleiben, erzählen Anna, Ronja, Aylin, Maria und Melanie von ihren Leben und entblättern damit nicht nur die Mechanismen struktureller Gewalt gegen Frauen, sondern zeigen auch die bürokratischen Hürden auf, die der vermeintliche Zufluchtsort mit sich bringt.
non-existent (02., 09. & 14.07.) – Drei Frauen versuchen, sich ein neues Leben fern der Heimat in der Ukraine aufzubauen. Doch wo bleibt Platz für das, was war? Für Erinnerungen, für Hoffnungen, für Zukunft? non-existent erzählt vom Exil – voller Ernst, voller Witz, oft beides gleichzeitig. Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn, irgendwo dazwischen das Leben.
Kangal (15. & 16.07.) – Dilek flieht nach Deutschland, während Tekin in Istanbul ratlos zurückbleibt. Ein Bekannter wird verhört – wird ihr Alias Kangal1210 aufgedeckt? In Deutschland meldet Dilek sich nur bei ihrer Cousine Ayla, doch alte Gräben zwischen den Familien vertiefen die Unsicherheit. Wer hört mit? Wem kann sie trauen?
Kirche trifft Theater Gottesdienst mit Predigt und Musik zu: Koloss
In Koloss geht es um Veränderungen in der Beziehung von Jan und Katja. Es wird ausgelotet, was passiert, wenn die eine sich verwandelt und der andere sich zunächst schwertut. Hilft es, festzuhalten an dem, was einmal war?
Haben Sie noch Fragen? Schreiben Sie uns eine E-Mail: info@buo-bielefeld.de
Ticket-Infos und -Bestellungen: Theater- und Konzertkasse | Altstädter Kirchstraße 14, 33602 Bielefeld | 0521 51-5454