Saisonabschluss der Detmolder Meisterkonzerte mit Emily Beynon (Flöte) und Andrew West (Klavier)Zum Saisonabschluss der Detmolder Meisterkonzerte an der Hochschule für Musik Detmold sind am 30.06. um 19.30 Uhr die Flötistin Emily Beynon und ihr Klavierpartner Andrew West im Konzerthaus zu Gast. Beynon ist seit fast drei Jahrzehnten Solo-Flötistin des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und international als Solistin und Kammermusikerin gefragt. Gemeinsam mit Andrew West präsentiert sie ein Programm, das bekannte Werke mit selten gespieltem Repertoire verbindet. Eine Einführung in das Programm gibt Laura Christina Wikert um 18.30 Uhr im Gartensaal des Palaisgebäudes. Das Konzert eröffnet mit der Sonate für Flöte und Klavier cis-Moll von Mel Bonis. Es folgt Guillaume Connessons „Le Rire de Saraï“. Der Titel verweist auf eine Szene aus der Bibel. Mit der Sonate für Flöte und Klavier von Francis Poulenc erklingt ein zentrales Werk, das durch melodische Klarheit und klangliche Eleganz besticht. Einen solistischen Akzent setzt Marius Flothuis’ „Aubade“ op. 19a. Dort tritt die Flöte unbegleitet in den Vordergrund. Flothuis war ab 1955 Künstlerischer Leiter des Concertgebouw-Orchesters in Amsterdam. Emily Beynon zählt zu den prägenden Flötistinnen der internationalen Orchesterszene. Neben ihrer Tätigkeit im Royal Concertgebouw Orchestra tritt sie regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin auf. Während der Pandemie startete sie einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem sie Einblicke in Technik und Orchesterliteratur gibt. Ihr künstlerisches Schaffen ist auf rund fünfzehn CDs dokumentiert, darunter die Reihe „Project Paloma“ mit Musik aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ihr Klavierpartner Andrew West engagiert sich besonders in der Pflege englischer Musik. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Tenor Mark Padmore. West studierte englische Literatur an der Universität Cambridge. Bildunterschrift (v. links): Emily Beynon (Flöte) und Andrew West (Klavier) © Eduardus |




