Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus
4. Juli – 11. Oktober 2026
Den höchsten Grad an Leuchtkraft und Harmonie zu erreichen – diesem Ziel verschrieb sich Paul Signac, als er Mitte der 1880er-Jahre mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst einführte. Die Ausstellung Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus beleuchtet als erste umfassende Signac-Schau in Deutschland seit 30 Jahren die zentrale Rolle des Künstlers innerhalb der Bewegung des Neoimpressionismus und geht seinem Einfluss als Theoretiker, Netzwerker und Ausstellungsorganisator nach.

Auf der letzten gemeinsamen Ausstellung der Impressionisten im Jahr 1886 stellten in Paris Künstler aus, die sich später als Neoimpressionisten bezeichneten. Mit dem Nebeneinander unvermischter Farben strebten sie eine Wirkung ihrer Bilder an, die an pures Licht erinnern sollte. Die Landschaftsmotive ähnelten jenen ihrer impressionistischen Vorbilder, doch ersetzten sie deren duftige Atmosphäre und spontane Malerei durch seriell aufgetragene Pinseltupfen in den Farben des Prismas. Diese Zerlegung der Farben, die sich nicht mehr auf der Palette, sondern im Auge der Betrachtenden mischen sollte, suchte Inspiration in neuen Erkenntnissen der Optik und der Wahrnehmungsphysiologie.

LRI4637846 Saint-Tropez, 1896 (Oil on canvas) by Signac, Paul (1863-1935); Musee de l’Annonciade, Saint-Tropez, France; (add.info.: Saint-Tropez, Saint-Tropez. Painting by Paul Signac (1863-1935), 1896. Oil on canvas. Saint-Tropez, Musee de l’Annonciade); Luisa Ricciarini.

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Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, und der Kunsthalle Rotterdam.





