PREMIERE Sa. 24.01.26 / 15 Uhr / Rudolf-Oetker-Halle, Foyer
Elisabeth Naske
VOM KLEINEN MAULWURF, DER WISSEN WOLLTE,
WER IHM AUF DEN KOPF GEMACHT HAT
Musiktheater für Kinder ab 3 Jahren / für eine Sängerin, einen Schauspieler und Viola /
Text von Werner Holzwarth / Libretto von Ela Baumann
Inszenierung Anja Nicklich Ausstattung Kati Stubbe Musikalische Leitung Anahit Ter-
Tatshatyan Mit Mayan Goldenfeld (Maulwurf), Tilman Rose (Gärtner) Yihe Jiang /
Francesca Marino (Viola / Bratschist*in)
Mit »Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat« bringt das Theater Bielefeld einen beliebten vergnüglich-unterhaltsamen Kinderbuchklassiker auf die Bühne. Ab dem 24. Januar 2026 ist das Musiktheater für Kinder ab 3 Jahren im Foyer der Rudolf-Oetker-Halle zu sehen und erstmals für Kindertageseinrichtungen auch als mobile Produktion buchbar.
»So eine Gemeinheit!« Kaum wagt sich der kleine Maulwurf nach draußen, landet etwas auf seinem Kopf! Es ist … ein Häufchen! Wer war das? »Weißt du, wer mir auf den Kopf gemacht hat?« Detektivisch befragt der kleine Maulwurf die Verdächtigen: Taube, Pferd, Hase, Ziege, Kuh und Schwein. Doch keines dieser Tiere kann es gewesen sein. »Ich? Nein, ich mach so …«, stellen sie ihre Unschuld unter Beweis. Da bekommt er von den Fliegen den entscheidenden Hinweis: Vielleicht war es der Metzgershund?!
Die Geschichte »Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat« vergnügt bereits seit Generationen Kinder und Erwachsene. Das Kinderbuch von Werner Holzwarth und Horst Erlbruch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Komponistin Elisabeth Naske schuf 2022 aus dem kleinen Maulwurf und seinem »Problem« ein unterhaltsames Musiktheaterwerk für eine Sängerin, einen Schauspieler und eine Bratsche samt Spieler*in.
Regisseurin Anja Nicklich nimmt sich der Inszenierung der liebevoll-komischen Geschichte an und versetzt den Maulwurf gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildnerin Kati Stubbe spielerisch mit viel Fantasie, Witz und Herz in seine Traumwelt: Wecker aus, Traum an. Das eigentlich eher scheue Tier trifft auf charakterstarke und lustige Tiere: ein Pferd, das glaubt, ein Einhorn zu sein, oder ein Schwein, das sich eingebildet für das Schönste hält. Schnell zeigen sie dem Maulwurf eindrücklich, dass sie ihm wohl kaum auf den Kopf gemacht haben können: mit Kirsche garniert, bunt, glitzernd … Der kleine
Maulwurf ist fasziniert von dem, was sonst doch so unangenehm und anstrengend erscheint!
Sängerin Mayan Goldenfeld, aktuell u.a. als in Ninetta in »Die diebische Elster« auf der Bühne zu erleben, stellt in der Rolle des Maulwurfs einmal mehr ihre Vielfältigkeit unter Beweis: Mit ihrer Stimme und großen Spielfreude erfüllt sie die verdutzte Titelfigur auf der Suche nach dem Übeltäter. Ihr zur Seite steht Schauspieler Tilman Rose, der zuletzt in »Die kleine Hexe« als Tausendsassa auf der Bühne des Theater Bielefelds gefeiert wurde. Er schlüpft zunächst in die Rolle des Gärtners und dann in die aller anderen Tiere. Als Viola ergänzen alternierend die beiden Bratschistinnen Yihe Jiang und Francesca Marino, beide Studierende an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Professorin Peijun Xu, die Szene nicht nur musikalisch. Die Viola wird auch zu
einem Teil des Bühnengeschehens und lässt hören und spüren, dass Instrumente und Musik sehr wohl eine eigene Sprache sprechen. Für die musikalische Gestaltung, die Leitung der Proben sowie die Einstudierung zeichnet Pianistin und Korrepetitorin Anahit Ter-Tatshatyan verantwortlich.
Nächste Termine für Familien 08.02. / … Nächste Termine für Kitas 29.01. / 03.02. /
04.02. / 09.02. / 17.02. / 18.02. / … Karten T. 0521 51 5454 // www.theater-bielefeld.de
Kontakt für mobile Produktion kitaoper@bielefeld.de
INSZENIERUNG
nja Nicklich stammt aus Berlin und studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Nach ersten eigenen Inszenierungen sammelte sie prägende Impulse in Kanada sowie in Meisterkursen bei Peter Konwitschny und Harry Kupfer. Engagements als Spielleiterin führten sie an das Theater Dortmund und die Staatsoper Stuttgart. Seit 2012 arbeitet sie als freie Regisseurin, u. a. in Koblenz (»Carmen«, »Tosca«, »Rigoletto«, »Saul«, »Traviata«, »Fledermaus«, »Trovatore«, »West Side Story«, »Black Rider«), in Rostock (»Falstaff«, »Cenerentola«, »Zar und Zimmermann«, »Liebestrank«), in Pforzheim (»Bohème«), in Görlitz (»Der liebe Augustin« und »Nabucco«) und in Bern (»Otello«). Ihre Arbeiten mit der Staatskapelle
Dresden (Kapelle für Kids) an der Semperoper führten sie u. a. zu den Osterfestspielen Salzburg und nach Hongkong. Von 2021 – 2025 war sie Operndirektorin am Theater Koblenz; seit 2025 ist sie Produktionsleiterin des Musiktheaters am Staatstheater Oldenburg. Seit 2013 unterrichtet sie an der Musikhochschule Stuttgart Szenischen Unterricht und Arienarbeit.
AUSSTATTUNG
Kati Stubbe absolvierte eine Ausbildung zur Maskenbildnerin und war an zahlreichen Theatern engagiert; u.a. am Pfalztheater Kaiserslautern, am Staatstheater Darmstadt, bei den Vereinigten Bühnen Wien, am Theater und Orchester Heidelberg, bei den Bregenzer Festspielen, am Staatstheater Karlsruhe, an der Oper Frankfurt sowie am Staatstheater Wiesbaden. Nach ihrem Kostüm- und Bühnenbildstudium an der Toneelacademie in Maastricht und der Hochschule für Gestaltung in Offenbach entwarf sie Kostüm- und Bühnenbilder für Inszenierungen von Maxime Mourot (»Das Knurren
der Milchstraße« am Saarländischen Staatstheater, »Der Herzerlfresser« und »Die Präsidentinnen« am Hessischen Landestheater Marburg, »Die Passionsspiele der Demokratie« in der Paulskirche Frankfurt am Main), Jette Büshel (»Kleiner Mann, was nun?« im Frankfurt LAB und beim Körber Studio Junge Regie, »Hannelore!« am Mousonturm Frankfurt), Malin Lamparter (»Beretta Kaliber 22« am Theater Koblenz, »Gelbes Gold« am Theater Gießen, »Die Kameliendame – oder stirb schöner« am Berliner Ensemble), Mauricio Veloso (»Earthboi« am Staatstheater Darmstadt), Leon Kohlstadt (»Through Roses« am Theater Koblenz), Daniela Wahl (»Bilder deiner großen Liebe« am Landestheater Detmold, »Faust 1,2,3« an den Westfälischen Kammerspielen
Paderborn) und Alexander von Pfeil (»Le nozze di Figaro« am Mozarteum Salzburg).




