Ausstellung | AUSSTELLUNGSVORSCHAU 2026UND AUSBLICK 2027 im Städel Museum Frankfurt
AUSSTELLUNGSVORSCHAU 2026
UND AUSBLICK 2027
MONETS KÜSTE UND DIE ENTDECKUNG VON ÉTRETAT, BRUEGELS FANTASTISCHE WELTEN, NEUE PERSPEKTIVEN MIT ELMGREEN & DRAGSET, DIE HAUT IN DER KUNST AUF PAPIER, GROSSE SCHAU ZU MARIA MAGDALENA SOWIE 2027 ZUM PARADIESGÄRTLEIN
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Städel Museum in Frankfurt präsentiert im Jahr 2026 mit Ausblick auf 2027 das folgende Ausstellungsprogramm:
Mit Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat zeigt das Städel Museum vom 19. März bis 5. Juli 2026 eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne. In Frankfurt werden rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus verschiedenen Privatsammlungen zu sehen sein. Darunter sind allein 24 Werke von Claude Monet.
Ein weiteres Highlight im Frühjahr 2026 ist die Ausstellung Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse: das Künstlerduo verwandelt das Städel Museum vom 20. Mai 2026 bis 17. Januar 2027 in ein faszinierendes Spiel aus Realität und Illusion. In der Sammlung Gegenwartskunst sind zwei immersive Installationen zu erleben, die mit Skulpturen sowie Interventionen der Künstler im gesamten Haus bis in die benachbarte Liebieghaus Skulpturensammlung ausstrahlen und mit den Kunstwerken der Städel Sammlung aus über 700 Jahren in Dialog treten.
Die Ausstellung Bruegel. Printed versammelt vom 18. Juni bis 20. August 2026 rund 45 außergewöhnliche Druckgrafiken, die nach Bruegels Zeichnungen entstanden sind. Heute vor allem als Maler bekannt, erlangte Bruegel frühzeitig als Entwerfer von Druckgrafiken Ruhm – mit seinen Werken entführt er in eine fantastische Welt voller humorvoller Bildideen und rätselhafter Details. Herausragende Druckgrafiken nach Zeichnungen von Bruegel aus der Graphischen Sammlung des Städel Museums werden in der Ausstellung durch wichtige Leihgaben ergänzt.
Mit der großen Herbstausstellung Maria Magdalena (AT) präsentieren das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung vom 17. September 2026 bis 17. Januar 2027 die erste umfassende Schau im deutschsprachigen Raum zu dieser außergewöhnlichen Figur. Die Ausstellung zeichnet nach, wie sich das Bild der Maria Magdalena im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der asketischen Büßerin über die ekstatische Heilige bis zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur. Dabei wird Maria Magdalena zugleich als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen und als eigenständige, vielstimmige Gestalt gezeigt, die zwischen Körper, Glaube und den ihr zugeschriebenen gesellschaftlichen Rollen vermittelt.
Vom 2. Dezember 2026 bis 28. Februar 2027 widmet sich die Ausstellung SurFace. Über Haut dem faszinierenden Thema der menschlichen Haut. Ausgehend von ausgewählten Arbeiten der Graphischen Sammlung werden über 60 Werke verschiedener Medien und Epochen präsentiert: Zeichnung, Malerei oder Skulptur – von den Alten Meistern bis zur Gegenwartskunst entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama, das die Wiedergabe der Haut als eine der grundlegenden Aufgaben künstlerischer Praxis vor Augen führt.
Die groß angelegte Ausstellung Im Paradiesgarten. Kunst und Naturwahrnehmung um 1400 (AT) richtet vom 24. Februar bis 27. Juni 2027 den Blick auf eine entscheidende Umbruchzeit in der europäischen Kunst. Eines der berühmtesten und zugleich rätselhaftesten Gemälde des Städel Museums, das Paradiesgärtlein (ca. 1410/20) ist Ausgangspunkt der Präsentation. Rund 80 hochkarätige Leihgaben aus internationalen Museen betten das Werk umfassend in die Verbindung von Kunst und Naturwahrnehmung um 1400 ein und machen den historischen Kontext in dieser Zeit des Umbruchs, der Konflikte und des intellektuellen Austauschs erfahrbar.