MONATSVORSCHAU: Dezember 2026 – Ausblick auf Januar 2027
DEZEMBER 2026 AUSSTELLUNGSPROGRAMM

C.B. Evans (*1983, Cleveland,
Vereinigte Staaten)
Notations for an Adaptation of
Gisele (welcome to whatever
forever), 2020 (Still)
Mixed Media Installation
Ankauf, 2022
Centre Pompidou, Paris Musée
national d’art moderne /
Centre de création industrielle
(Mnam / Cci)
© C.B. Evans, Centre Pompidou,
MNAM-CCI/Dist. Grand-PalaisRmn
UNSTABLE MEDIA IN THE 21ST CENTURY
Highlights der Sammlung Neue Medien des Centre Pompidou
20. November 2026 bis 2. Mai 2027
Die Ausstellung UNSTABLE MEDIA IN THE 21ST CENTURY vereint einige der radikalsten Stimmen aus den letzten drei Jahrzehnten und präsentiert rund 40 wegweisende Werke aus der Sammlung Neue Medien des Centre Pompidou. Das ungewisse Schicksal neuer Technologien war schon immer eine Herausforderung in Bezug auf Kontinuität und Nachhaltigkeit – zwei für museale Sammlungen wesentliche Kriterien. Und doch haben diese Technologien unser sensorisches Gedächtnis geprägt und sich im Laufe der Zeit bei uns so fest verankert, dass sie zu einer Art zweiten Haut geworden sind. Trotz ihrer Flüchtigkeit wirken sie langfristig auf unsere Wahrnehmung,
unsere Vorstellungskraft und auf die stetige Erneuerung des Wissens. Eine gemeinsam organisierte Ausstellung der Hamburger Kunsthalle und des Centre Pompidou.

David Novros (*1941
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DAVID NOVROS
Painting
Bis 21. Februar 2027
Die Hamburger Kunsthalle widmet dem Maler David Novros (*1941 in Los Angeles, Kalifornien) eine umfassende Retrospektive seines über sechs Jahrzehnte spannenden Werkes. Anlässlich des 85. Geburtstages des Künstlers zeigt die Kunsthalle über 50 seiner zum Teil monumentalen Gemälde, Kupferreliefs und Arbeiten auf Papier auf zwei Stockwerken der Galerie der Gegenwart. Das Werk von David Novros beschäftigt sich mit der Wirkung von Farbe, Form und Oberfläche im Raum. Seine Kunst ist ausgreifend und einladend und reicht von ortsspezifischen Wandmalereien bis hin zu vielteiligen Gemälden an Museumswänden. Es sind wandfüllende Werke, die in ein Zusammenspiel mit der sie umgebenden Architektur eintreten und damit das Verhältnis zwischen Kunstwerk, Raum und Betrachter*
in sichtbar machen.

Carrie Yamaoka (*1957)
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Foto: Carrie Yamaoka
Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957, in New York lebend). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der multidisziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. Yamaoka interessiert sich für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeichnung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künstlerin
ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen OEuvres infrage.




