Kursangebot für Kinder und Jugendliche: Automatische Pflanzenbewässerung selbst bauen
Lemgo. Wie können Pflanzen sich ganz von selbst mit Wasser versorgen? Das erfahren Kinder und Jugendliche ab elf Jahren im Workshop „Smart Gardening – Baue deine automatische Pflanzenbewässerung!“ am Samstag, 14. November 2026, von 10 bis 14 Uhr im Haus Wippermann in Lemgo. Gemeinsam entdecken die Teilnehmenden die Welt der Sensorik und entwickeln und bauen ein eigenes automatisches Bewässerungssystem, das sie anschließend mit nach Hause nehmen können.
Dabei lernen sie spielerisch grundlegende Techniken wie Löten, Basteln und einfache Programmierung kennen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Neugier und Freude am Ausprobieren genügen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 27. Oktober erforderlich und über www.vhs-detmold-lemgo.de möglich. Der Workshop ist Teil der Reihe „Digitale Perspektiven“ der VHS Detmold-Lemgo und des Smart City-Projekts digital.interkommunal Kalletal.Lemgo.
Bildunterschrift: Im Kurs lernen Kinder und Jugendliche, wie sie eine automatische Pflanzenbewässerung selbst bauen und programmieren können. Foto: Niclas Illg / Unsplash
Öffentliche Museumsführung im Museum Junkerhaus
Sonntag, 25. Oktober um 14 Uhr
Die letzte öffentliche Sonntagsführung in diesem Jahr durch das Museum Junkerhaus findet am Sonntag, 26. Oktober um 11 Uhr statt. Durchgeführt wird sie von Joschka Jakobfeuerborn. Eine telefonische Anmeldung unter 05261/667695 ist sinnvoll, da die Plätze sehr begrenzt sind.
Die Teilnahme kostet 8 € (inkl. Museumseintritt), für Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren oder mit Anspruch auf Ermäßigung kostet die Teilnahme 4 € (inkl. Museumseintritt).
Ab November beginnen dann alle zwei Wochen samstags um 19 Uhr öffentliche Taschenlampenführungen. Die Termine und Anmeldemodalitäten finden Sie auf junkerhaus.de.
Vandalismus an Kanalschacht am Trophagener Weg
Manipulationen gefährden den sicheren Betrieb der Kanalisation und können Umweltschäden verursachen
Am Trophagener Weg in der Nähe des Butterbachs ist ein Kanalschacht mit Steinen und Ästen verfüllt und beschädigt worden. Nachdem bereits im Jahr 2024 ein Schacht an dieser Stelle durch eingeworfene Gegenstände verstopft worden war, hat ein Mitarbeiter der SEL am 28. September 2026 bei einer Begehung der Kanaltrasse erneut massive Beschädigungen an demselben Schacht festgestellt. Straßen und Entwässerung Lemgo (SEL) hat deshalb Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet.
Bereits beim ersten Vorfall im Jahr 2024 waren größere Steine, Äste, Folien und weitere Gegenstände in den Schacht geworfen worden. Dadurch wurde die Schmutzwasserkanalisation verstopft und verunreinigtes Wasser trat aus. Die Gegenstände mussten mit erheblichem Aufwand geborgen werden. Zudem war eine Reinigung von Teilen der Kanalisation erforderlich. Da eine Gefährdung der Umwelt durch den Austritt des Schmutzwassers nicht ausgeschlossen werden konnte, musste der betroffene Bereich durch Vertreter der zuständigen Aufsichtsbehörde begutachtet werden. Als Konsequenz aus diesem Vorfall wurden der betreffende Schacht und weitere Schächte in der Umgebung gegen unbefugtes Öffnen gesichert.
Bei der Kontrolle Ende September 2026 stellte der Mitarbeiter der SEL fest, dass sich erneut größere Steine und Äste im Schacht befanden. Die Sicherungseinrichtungen waren gewaltsam geöffnet worden. Sowohl die angebrachten Schlösser als auch aufgeschweißte Metallbügel waren mit maschinellen Werkzeugen durchtrennt worden. Darüber hinaus wurden die oberen fünf Steigbügel im Schachtinneren abgeschlagen.
Die Kanalisation wies zu diesem Zeitpunkt bereits einen Rückstau auf. Zu einem oberirdischen Austritt von Schmutzwasser war es glücklicherweise noch nicht gekommen. Die Umstände lassen darauf schließen, dass die Manipulationen erst kurze Zeit vor der Entdeckung erfolgt waren.
Während die Mitarbeitenden der SEL bei dem ersten Vorfall noch von einem dummen Streich ausgegangen war, sprechen die gezielte und aufwendige Beschädigung der Sicherungseinrichtungen sowie die weiteren Zerstörungen diesmal für vorsätzlichen Vandalismus. Die Beseitigung der Schäden verursacht einen erheblichen finanziellen Aufwand.
Darüber hinaus hätte der Vorfall deutlich schwerwiegendere Folgen haben können. Ein weiterer Rückstau hätte unter Umständen zu einem Austritt von verunreinigtem Schmutzwasser und damit zu einer möglichen Umweltgefährdung geführt. Ebenso wären Schäden an den Grundstücksentwässerungsanlagen der angeschlossenen Haushalte möglich gewesen. Die SEL hat den aktuellen Vorfall deshalb zur Anzeige gebracht.

Der Spielplatz auf dem Detmolder Schlossplatz ist wieder geöffnet.
Die Stadt Detmold hatte den Spielplatz vorübergehend sperren müssen, weil das als Schutz dienende Jutenetz des hölzernen Spielgerätes beschädigt worden war. Die Sicherheit der Kinder hatte selbstverständlich Vorrang. Alle Arbeiten sind abgeschlossen, sodass die Kinder den Spielplatz nun wieder nutzen können.
Bildunterschrift: Der Spielplatz auf dem Detmolder Schlossplatz ist wieder geöffnet.
Foto: Stadt Detmold

Ferienworkshop: Werde Dein eigener Stadtplaner!
Freitag, 23. Oktober, 10-12 Uhr
Wie sieht Lemgo von oben aus? Und was gab es früher in der Stadt? Wir entdecken gemeinsam, was uns die Dinge im Museum darüber verraten und planen dann unsere eigene Stadt. Wer gerne zeichnet und spielt, ist bei diesem Ferienangebot richtig, denn es wird kreativ: Große und kleine Häuser, grüne Parks und geschwungene Straßen ziehen sich über Legekarten. Manchmal dürfen Straßen auch in eine Sackgasse enden, so wird es spannender…
Museum Hexenbürgermeisterhaus | Alter: 8-12 Jahre | Kosten: 12 € | Mit Astrid Folkers | Anmeldung hier oder telefonisch: 05261 213276
Bürgerbus-Vorhaben in Lemgo stößt auf reges Interesse

Mit einer Auftaktveranstaltung ist die Alte Hansestadt Lemgo offiziell den Weg zur Gründung eines neuen Bürgerbus-Vereins gestartet. Der Stand der Planungen, positive Erfahrungen aus benachbarten Bürgerbussen und Themen zum Mitdiskutieren sorgten für einen regen Austausch zwischen Neugierigen und Entschlo. ssenen. Der nächste Schritt steht bereits fest.
Mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren dabei, um sich über den Stand des Bürgerbus-Projekts informieren zu lassen und sich miteinander darüber auszutauschen. „Was wir hier in Lemgo sehr gut können, ist ehrenamtliches Engagement“, eröffnete Bürgermeister Markus Baier die Veranstaltung. „Das hilft uns jetzt auch in Sachen Mobilität. Denn unser sehr guter STADTBUS kann leider nicht jede Ortslage erschließen“, begründete er die Idee mit Blick auf die allgemein angespannte Haushaltslage der Kommunen und die gegebene Dichte der Besiedlung. Der STADTBUS werde auch weiterhin gute Mobilität auf den bekannten Verbindungen garantieren. In den Gebieten mit einer schlechten Erschließung, so die Absicht der Stadt, könnte der Bürgerbus Lücken im Angebot schließen.
Der Bürgerbus solle im Linienverkehr fahren, nach festem Fahrplan und mit festen Haltestellen, erläuterte anschließend Diplom-Geograph Johannes P. Reimann vom Büro ikoono den Stand der Planungen. Der Unterschied: Zum Einsatz kommen wird ein Kleinbus mit acht Fahrgastsitzen, den auch Personen mit EU-Führerschein-Klasse B führen dürfen. Durch eine Analyse der Voraussetzungen in Lemgo ergäben sich derzeit fünf Vorschläge für eine Route. Diese böten, betonte Reimann, aber nur die Grundlage für eine weitere, vertiefende Diskussion. „Wichtig ist, dass der künftige Bürgerbus-Verein sich da selbst einbringt und mitgestaltet, denn der Bürgerbus muss auch zum Alltag der ehrenamtlich Engagierten passen.“
In Nordrhein-Westfalen sind derzeit mehr als 150 Bürgerbus-Vereine aktiv, mit insgesamt mehr als 3.200 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer, die pro Jahr mehr als fünf Millionen Kilometer zurücklegen. Sie zeigen das Erfolgspotenzial des Bürgerbus-Prinzips. Untermauern konnten das auch die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Bürgerbus-Vereine aus Lügde und Kalletal. „Wir erreichen derzeit Rekord-Fahrgastzahlen, mittlerweile schon über dem Vor-Corona-Niveau“, verkündete Ulrich Dahnz, Vorsitzender des Vereins aus Lügde, als zusätzliche gute Nachricht. „Wir passen die Route hin und wieder auch mal an, um den Bedarf besser zu treffen“, verriet er gleich auch das Erfolgsgeheimnis.
Beiden Vereinen war wichtig, die entscheidende Rolle der ehrenamtlich Engagierten zu betonen: „Sie sollten verlässlich sein und es sollte im Verein menschlich zueinander passen“, so Manfred Gruber aus dem Kalletal. Dann blieben die Menschen, so wie er selbst, durchaus auch dreißig Jahre oder länger dabei.
Hendric Schwär-Fröhlich von der Alten Hansestadt Lemgo geht davon aus, dass das Interesse am Bürgerbus Lemgo schon jetzt in gutem Maße vorhanden sei. Es hätten sich über die Webseite www.buergerbus-lemgo.de bereits einige Personen gemeldet, davon waren einige zur Auftaktveranstaltung verhindert. Der nächste Schritt sei deshalb nun ein Anschlusstreffen, das die Vorbereitungen zur Gründung eines Vereins weiter vorantreiben solle. „Vonseiten der Stadt sind die Weichen gestellt, das gilt insbesondere für die Übernahme der Kosten“, verwies Hendric Schwär-Fröhlich auf die bereits erfolgten Beschlüsse im Verkehrs- und im Haupt- und Finanzausschuss.
An so genannten „Werkbänken“ gingen die Teilnehmenden im zweiten Teil der Auftaktveranstaltung dann in angeregte Gespräche über Routenführung, Marketing, Fahrgastkomfort und Organisationsaspekte, stellten Fragen an die Erfahrenen aus Lügde und Kalletal oder studierten die für diesen Anlass aufgehängten Informationsposter. Das Anschlusstreffen ist für Mitte bis Ende November vorgesehen. Alle, die sich bis dahin mit ihren Kontaktdaten über www.buergerbus-lemgo.de oder direkt bei der Stadt (Stefan Klußmann, Tel. 05261 213-249, Mail s.klussmann@lemgo.de) gemeldet haben, werden rechtzeitig und persönlich dazu eingeladen.
Foto: Die bisherigen Routenvorschläge wurden angeregt diskutiert. Foto: ikoono
Pop-up-Store: Erfolgreiches Konzept geht 2027 weiter
2026 hat der Pop-up-Store in der Lemgoer Mittelstraße gezeigt, wie viel kreative Energie in neuen Ideen, Produkten und engagierten Menschen steckt: Mehr als 25 Projekte haben die Chance genutzt, sich auszuprobieren, Kundinnen und Kunden kennenzulernen und Lemgos Innenstadt mit frischen Angeboten zu beleben.
Die Alte Hansestadt Lemgo möchte das Projekt auch 2027 fortsetzen und sucht nun Menschen, die mit ihrer Idee dabei sein und sich ausprobieren wollen. Ob Produkt, Dienstleistung, Workshop oder besonderes Konzept: Wer Interesse hat, seine Idee in Lemgo sichtbar zu machen und direktes Feedback aus der Community zu erhalten, kann sich schon jetzt unverbindlich vormerken lassen.
Wie gut ein Pop-up-Auftritt als Sprungbrett funktionieren kann, zeigt Hundewerk24: Das Angebot rund um Hundeartikel gehörte 2026 zu den ersten Projekten im Pop-up-Store und nutzte die Fläche, um sich und seine Produkte einem neuen Publikum zu präsentieren. Solche Erfahrungen machen deutlich, welches Potenzial in der Idee steckt, und warum Lemgo auch 2027 wieder Raum für neue Konzepte schaffen möchte.
„Wir haben den Pop-up-Store mit einem klaren Konzept ins Leben gerufen, nämlich um Menschen die Möglichkeit zu geben, eine Geschäftsidee ohne großes finanzielles Risiko auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln“, sagt Bürgermeister Markus Baier. „Das Ziel dahinter ist ebenso klar: Wir wollen neue Angebote für unsere Innenstadt, die gut zu Lemgo passen und hier möglichst dauerhaft Bestand haben. Dass aus einem der ersten Pop-up-Angebote inzwischen ein neues Geschäft geworden ist, freut uns.
„Der Pop-up-Store ist bewusst als unkomplizierte Möglichkeit angelegt, erste Erfahrungen im stationären Handel zu sammeln“, erklärt Wirtschaftsförderer Tobias Vietz. „Die Entwicklung von Hundewerk 24 zeigt, welches Potenzial darin steckt. Gleichzeitig haben wir in diesem Jahr viele unterschiedliche Ideen kennengelernt und gesehen, wie vielfältig die Angebote sein können. Deswegen freuen wir uns, den Pop-up-Store auch im kommenden Jahr so weiterführen zu können.“
Auch in 2027 können Interessierte ihre Idee oder ihr Produkt für bis zu vier Wochen in dem Ladengeschäft präsentieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Voraussetzung ist, dass die Anbieterinnen und Anbieter selbst vor Ort sind und die Fläche von Mittwoch bis einschließlich Samstag öffnen. Je nach Platzbedarf können mehrere Ideen gleichzeitig präsentiert werden. Die erste Anmeldephase läuft ab sofort und endet am 26.10.2026. Alle Informationen gibt es bei der Lemgoer Wirtschaftsförderung unter Tel. 05261 213-250, a.khanbabaei@lemgo.de oder auf www.lemgo.de unter dem Stichwort „Pop-up“.
OWL zu Gast in Lemgo: Wärmewende bei Fachtagung im Mittelpunkt

Seit Jahren beschäftigen sich Fachleute und Kommunen mit der Kommunalen Wärmeplanung. Gestern trafen sich rund 170 von ihnen zu einer Regionaltagung „Wie gelingt die Wärmewende in OWL?“ in der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) in Lemgo. Wie sieht die Wärmeversorgung in OWL in 20 Jahren aus? Welche Lösungen finden Kommunen und Stadtwerke abseits fossiler Energien? Das Ergebnis: Auch und besonders im ländlichen Raum ist die Kommunale Wärmeplanung ein entscheidendes Werkzeug für eine zukunftsfeste und bezahlbare Energieversorgung.
„Wir stehen vor der Herausforderung, die Wärmeversorgung bis 2045 klimaneutral zu gestalten,“ sagte in seiner Begrüßung TH-OWL-Präsident Professor Dr. Jürgen Krahl. „Fragen der Energiesicherheit und Bezahlbarkeit unterstreichen unsere Aufgabe, unabhängiger von Energieimporten zu werden und nachhaltige Alternativen zu entwickeln und zu implementieren.“
70 Prozent der CO2-Emissionen aus Haushalten werden beim Heizen verursacht. Für Jürgen Wrona vom OWL-Regionalverband im Landesverband Erneuerbare Energien NRW ist der Wärmesektor daher ein „schlafender Riese und die Königsdisziplin der Energiewende“. Mit Blick nach Skandinavien ist Wrona überzeugt, dass das Ziel „Klimaneutrales Heizen bis 2045“ erreichbar ist. „Die technischen Lösungen sind alle vorhanden,“ unterstrich Professor Dr. Johannes Üpping von der TH OWL. „Wir wissen, wie wir das machen müssen. Jetzt geht es darum, mit der Kommunalen Wärmeplanung als Kompass zur Investitionsstrategie zu kommen.“
Bürgermeister und Gastgeber Markus Baier weiß um die Herausforderungen, die vor der Alten Hansestadt Lemgo und anderen Kommunen liegen: „Unser langfristiges Ziel ist klar, die klimaneutrale Wärmeversorgung unserer Stadt. Auf diesem Weg sind wir aber nicht erst seit der Verabschiedung des Wärmeplanungsgesetzes unterwegs. Wir arbeiten seit Jahren daran, nachhaltig zu denken, uns von endlichen Energiequellen zu lösen und unsere Ressourcen und unser Potenzial vor Ort schlau zu nutzen.“
Zentraler Teil der Lemgoer Pläne für die klimaneutrale Wärmeplanung sind die Stadtwerke Lemgo. Für Geschäftsführer Matthias Sasse ist es dabei wichtig, dass die Stadtwerke vielseitig aufgestellt sind: „Wir denken in alle Richtungen, nur so können wir unsere eigenen ehrgeizigen Pläne, den Anteil erneuerbarer Energien in unserer Wärmeerzeugung zu erhöhen, erreichen. Bereits jetzt haben wir unter anderem Wärmepumpen, die die Umweltwärme der Bega und des geklärten Wassers aus der Kläranlage nutzen, und unsere Solarthermieanlage, die die Kraft der Sonne nutzt, im Einsatz. Zudem bauen wir zurzeit einen Großwärmespeicher, der erneuerbar erzeugte Wärme speichern wird, und auch die Energiegewinnung aus Biomasse soll noch hinzukommen.“
Dr. Tanja Busse steuerte in kurzweiligen Interviewformaten durch den Lösungsgipfel. „Die hohe gesellschaftliche Bedeutung des Themas Wärme trifft auf klamme Kassen in den Kommunen und eine Fülle gleichzeitiger Aufgaben. Welche Unterstützung können die Bürgermeister abrufen und wo?“, fragte die Moderatorin Christian Mildenberger, den Geschäftsführer der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate. „Mit dem Wärmewende-Coaching bietet NRW.Energy4Climate Unterstützung für alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Dies umfasst neben der Entwicklung wirksamer Strategien für die Wärmewende vor Ort auch Initialberatungen zu Betreibermodellen und Finanzierungsoptionen“, erläuterte Christian Mildenberger. „Und wir wollen auch lernen aus OWL.“
Organisiert hatte den Lösungsgipfel „Wärmewende in OWL“ eine Gruppe aus der Region selbst, zusammen mit Petra Schepsmeier, Mitarbeiterin bei NRW.Energy4Climate und verantwortliche Projektleiterin der Klimakampagne OWL. „Gemeinsam und bedarfsgerecht Angebote für alle machen, das ist typisch Klimakampagne OWL“, sagte sie. Diese Region sei seit Jahren Vorreiter in Sachen Kampagnenarbeit und Vernetzung. „Auch dieser Lösungsgipfel mit den vielen Referenten aus OWL zeigt die Dynamik dieser Region und den unbedingten Willen der Akteure, gemeinsam den kommunalen Klimaschutz voranzutreiben.“

Fotos: NRW.Energy4Climate | Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz




