Das WDR Sinfonieorchester
hat in der neuen Chefdirigentin eine großartige Entdeckung zu machen.
Um mit einem der großen Orchester zu arbeiten ist für viele Dirigenten eine schere Aufgabe und gleichzeitig ein unerfüllbarer Wunsch.
Nicht so für die neue Chefin des Orchesters, Marie Jacquot.
Sie gehört zu den weltbesten Dirigentinnen, die ein außergewöhnliches Talent und Können zeigt.
Marie Jacqot wurde 1990 in Paris geboren und hätte auch eine Tenniskariere hinlegen können.
Sie spielte als großes Nachwuchstalent bei den Jugend-French-Open. Doch dann hieß es für sie die Entscheidung zwischen Tennisschläger und Taktstock zu treffen.
Und zum Glück der Musikliebhaber entschied sie sich für den Taktstock.
Sie sagt, dass die Musik eine Entdeckung ist.
Das Arbeiten mit den anderen Musikern gehört ebenfalls dazu und spricht für ihre Auffassung nicht als Maestra aufzutreten: „Denn das Schönste beim Dirigieren und Musizieren ist, das es ein Nehmen und Geben ist.“
Ihre musikalische Favoritin ist die Romantik und natürlich für Anton Bruckner.
Diese Richtung wünscht sie sich auch als roten Faden für die nächsten vier Jahre in Köln.
Mit Marie Jacquot hat das WDR Sinfonieorchester eine großartige Musikerin und sehr sympathische Chefin gewonnen.
Glückwunsch liebe Konzertbesucher – versäumen Sie nicht Orchester und Dirigentin zu erleben.
Sabine Penckwitt für kulturinfo-lippe




