MONATSVORSCHAU: September 2026 – Ausblick auf Oktober 2026
SEPTEMBER 2026
AUSSTELLUNGSPROGRAMM

Anita Rée (1885–1933)
Bildnis Hildegard Heise, 1927
Öl auf Leinwand, 40,6 x 35,6 cm
Hamburger Kunsthalle
© Hamburger Kunsthalle / ARTOTHEK
Foto: Elke Walford THIS IS THE MODERN WORLD Durchbrüche in der Kunst 1900–1960
4. September 2026 bis 30. Mai 2027 Pressetermin: Donnerstag, 3. September 2026, um 11 Uhr
Mit THIS IS THE MODERN WORLD. Durchbrüche in der Kunst 1900–1960 zeigt die Hamburger Kunsthalle eine Neuinterpretation ihrer Sammlung Moderne, die mit mehr als 3.000 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Grafiken und Zeichnungen zu den be-deutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland zählt. Anhand von ca. 125 ausgewählten Werken – darunter bekannte Highlights und besondere Neuzugänge – verdeutlicht die Präsentation die Fülle an neuen Ideen und Ansätzen sowie den Bruch mit bestehenden Traditionen in der Kunst dieser sechs Dekaden, die von außerge-wöhnlichen Umwälzungen in Kultur und Gesellschaft geprägt waren. Im Verlauf der Schau bieten wechselnd präsentierte Zeichnungen, Drucke und Fotografien des Kup-ferstichkabinetts Einblicke in Arbeitsmethoden der Künstler*innen.

Carrie Yamaoka (*1957)
68 by 12 (green) redux, 2009/2025
Gegossenes flexibles Urethanharz, reflektierende Polyesterfolie und Mischtechnik, Abmessungen variabel
© Courtesy the artist, Common-wealth and Council (LA), Kiang Ma-lingue (HK/NYC) and Ulterior Gal-lery (NYC) CARRIE YAMAOKA Maria Lassnig Preis
21. August 2026 bis 10. Januar 2027 Pressetermin: Donnerstag, 20. August 2026, um 11 Uhr
Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957, in New York lebend). Die Präsentation im Licht-hof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der multidiszipli-när arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. Yamaoka interessiert sich für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeichnung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künst-lerin ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen OEuvres infrage.
ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH*

|-Karimah Ashadu, MUSCLE, 2025
Filmstill, digitaler Film (HD), Farbe, Ton, 1-Kanal, 22:20 Min.
Edition 3/5
© Courtesy of the artist, Camden Art Centre, Fondazione In Between Art Film, The Renaissance Society, und Sadie Coles HQ, London Ausstellung im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026
Bis 4. Oktober 2026
ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* präsentiert Werke von rund 40 internationalen Künstler*innen verschiedener Generationen. Im ersten Ausstellungskapitel werden (grabähnliche) Landschaften entschlüsselt, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien ge-prägt sind. Das zweite Kapitel untersucht wie Künstler*innen Fallschatten, optische Geräte, Artefakte und fotografische Aneignung nutzen, um den Zustand von For-men festzuhalten. Das letzte Kapitel der Ausstellung konzentriert sich auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung, oder darauf, wie Künstler*innen in ihrer eigenen Praxis konstitutive Gesten, fotografisches oder archäologisches Material und Art untersuchen und übersetzen. (*Rémy Zaugg)
AUSSERDEM
SKULPTURAL. Die neuen Galerien Bis 11. April 2027
ISA MONA LISA Bis 18. Oktober 2026 – verkürzt auf 11. Oktober 2026
MAKING HISTORY Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts Bis 31. Dezember 2026
IMPRESSIONISMUS Deutsch-französische Begegnungen Bis 14. November 2027
TIPP IM SEPTEMBER 2026
Ausstellungsansicht SKULPTURAL. Die neuen Galerien, Hamburger Kunsthalle 2026, mit den Werken (v.li.) Säulensaal im Altbau der Hamburger Kunsthalle, 1928 von Julius von Ehren, Gipsabguss der Karyatide C vom Erechtheion, vor 1872 (anonym) und Walk with Contra-pposto, 1968 von Bruce Nauman.
von Ehren: Hamburger Kunsthalle / ARTOTHEK; Skulptur: Universität Hamburg; Nauman: Hamburger Kunst-halle / ARTOTHEK © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Fred Dott Kurator*innenführung durch die Ausstellung »SKULPTURAL. Die neuen Galerien« Donnerstag, 24. September 2026, 18.15 bis 19.45 Uhr
Die Kurator*innenführung ist immer ein besonderes Erlebnis – Assistenzkuratorin Ann-Kathrin Hubrich führt anhand ausgewählter Werke durch die Ausstellung SKULPTURAL. Die neuen Galerien. Erstmalig präsentiert die Hamburger Kunsthalle ihre Skulpturensammlung in einer medien- und epochenübergreifenden Schau: Auf 1.500 m² entfaltet sich ein Parcours mit über 500 Skulpturen, Reliefs, Gemäl-den, Grafiken, Fotos, Raum- und Videoinstallationen aus 2.500 Jahren Kunstge-schichte in überraschenden Gegenüberstellungen – von der Antike bis zur Gegen-wart, von der zweiten zur dritten Dimension, von Miniatur bis monumental.
Teilnahme: 6 € zzgl. Museumseintritt / Im Vorverkauf erhältlich
Treffpunkt: Unteres Foyer
AUSBLICK AUF OKTOBER 2026

David Novros (*1941)
Asturias 2, 2022
Öl auf Leinwand, insg. 342,9 x 457,2 cm
Collection of the artist, courtesy of Paula Cooper Gallery, New York
© 2025 David Novros / VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Courtesy Paula Cooper Gallery, New York
Foto: Steven Probert DAVID NOVROS Painting
9. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027
Pressetermin: Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 11 Uhr
David Novros (*1941 in Los Angeles, Kalifornien) ist sowohl für seine großen, far-bintensiven Gemälde auf unregelmäßig geformten, mehrteiligen Leinwänden be-kannt, als auch für seine ortsspezifischen Werke, die über den eigentlichen Bild-raum hinauswirken und den architektonischen Kontext der Umgebung einbezie-hen. Die Hamburger Kunsthalle zeigt ab Oktober die bis dato umfassendste Retro-spektive seines Werkes, die sie auf zwei Ebenen der Galerie der Gegenwart in ei-ner großen Ausstellung mit 40 großformatigen, teilweise monumentalen Gemäl-den, Kupferreliefs und Arbeiten auf Papier präsentiert. Gezeigt werden Werke aus 60 Jahren künstlerischer Entwicklung, unter anderem mit Leihgaben aus zahlrei-chen nordamerikanischen Museumssammlungen.
Öffnungszeiten an den Feiertagen 3. Oktober, Tag der dt. Einheit: 10–18 Uhr 31. Oktober, Reformationstag: 10–18 Uhr
Eintrittspreise Regulär: 18 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 9 € An jedem 1. Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 18–21 Uhr für alle frei! Ermäßigt: 9 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 6 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.



