MARIA MAGDALENA
SIN. PRAY. LOVE.
17. SEPTEMBER 2026 BIS 17. JANUAR 2027
Ausstellungshaus
Frankfurt am Main, 30. Juli 2026. Zwischen Heiliger, Sünderin und enger Gefährtin Christi: Als eine der facettenreichsten Frauenfiguren der biblischen Überlieferung und der Kunstgeschichte fasziniert Maria Magdalena seit Jahrhunderten. Ihre Geschichte ist eine Geschichte der Wandlungen: von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu
zur Sünderin und asketischen Büßerin, von der ekstatischen Heiligen zur modernen, selbstbestimmten Frau und Identifikationsfigur. Mit „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ präsentieren das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung vom 17. September 2026 bis 17. Januar 2027 die erste umfassende Ausstellung im
deutschsprachigen Raum, die der außergewöhnlichen Gestalt Maria Magdalenas gewidmet ist. Dabei erscheint diese nicht nur als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen, sondern auch als eigenständige, vielstimmige Figur, an der sich unterschiedliche Vorstellungen von Körper, Glaube und gesellschaftlichen Rollen zeigen.
Ausgehend von zentralen Werken der Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung vereint die Ausstellung insgesamt über 100 hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die
Gegenwart. Dazu gehören bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen, darunter fünf exzellente Werke aus der National Gallery in London sowie weitere aus der Berliner Gemäldegalerie, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Vatikanischen Museen und der National Gallery of Art in Washington. Gemeinsam eröffnen die Werke einen umfassenden Blick auf die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen Maria Magdalenas und verdeutlichen, wie jede Epoche ihre eigenen Fragen, Vorstellungen und Sehnsüchte in die Figur eingeschrieben hat. Eine besondere Facette der Ausstellung bilden Arbeiten von Künstlerinnen wie Lavinia Fontana, Elisabetta Sirani, Luisa Roldán, Lotte Laserstein, Kiki Smith, Marlene Dumas und Nieves González; daneben werden
Hauptwerke bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer, Pedro de Mena, Guercino, Städelsches Kunstinstitut
und Städtische Galerie

Arnold Böcklin
Trauer der Maria Magdalena an der Leiche Christi, 1867
Öl auf Leinwand
85,6 x 150 cm,
Kunstmuseum Basel, Basel

El Greco
Büßende Maria Magdalena
Öl auf Leinwand
108 x 101,3 cm
Worcester Art Museum / Bridgeman Images
Giovanni Lanfranco
Georges de la Tour, Claude Lorrain, Arnold Böcklin, Max Beckmann und David LaChapelle präsentiert.
„Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ wird durch die Förderung der Gemeinnützigen Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, der Dagmar-Westberg-Stiftung und des Städelvereins ermöglicht und erfährt weitere Unterstützung durch die Ernst von Siemens Kunststiftung.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung: „Maria Magdalena fasziniert, weil sich an ihr die wechselnden Vorstellungen von Frauen, Glauben und Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg besonders eindrücklich ablesen lassen. Ihre Geschichte ist deshalb immer auch eine Geschichte der Blicke auf sie. Für uns als Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung eröffnet die Ausstellung die besondere
Möglichkeit, diese Entwicklung anhand unterschiedlichster künstlerischer Medien, über Epochen und geografische Grenzen hinweg zu verfolgen. Die eigenen Sammlungen beider Häuser bilden dafür den Ausgangspunkt. Im Dialog mit
bedeutenden Leihgaben entsteht ein Panorama, das zeigt, wie sich eine Figur verändert, wenn sich die Welt um sie herum verändert.“
Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, erklärt: „Maria Magdalena ist eine Figur, die seit Jahrhunderten immer wieder neu gedeutet wird. Wir freuen uns sehr, diese besondere Ausstellung zu fördern, die
herausragende Sammlungen zweier Frankfurter Museen mit bedeutenden Leihgaben aus Europa und den USA verbindet und damit aus einer starken regionalen Basis heraus internationale Zusammenarbeit und Wirkung ermöglicht.“
„Kunst war ein wesentlicher Teil des Lebens unserer Stifterin Dagmar Westberg. Es ist uns Auftrag und Freude zugleich, diese außergewöhnliche Ausstellung von Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung zu unterstützen. Sie zeigt Maria Magdalena in ihren vielen Facetten und macht sichtbar, wie unterschiedlich diese besondere Frau über die Jahrhunderte hinweg gesehen und gedeutet wurde. Wenn die Ausstellung dazu anregt, vertraute Vorstellungen zu hinterfragen und mit Offenheit auf eine der faszinierendsten Gestalten der Bibel zu blicken, wäre das ganz im Sinne von Dagmar Westberg“, sagt Daniel Hoster, Vorstandsvorsitzender der Dagmar-Westberg-Stiftung.
„1910 erwarb der Städelverein Pierre Puvis de Chavannes’ Maria Magdalena in der Wüste (1869) für die Sammlung des Städel Museums. Dass dieses Meisterwerk mehr als ein Jahrhundert später zu den zentralen Werken einer Ausstellung gehört, die Maria Magdalenas wechselvolle Bildgeschichte über die Jahrhunderte hinweg verfolgt, erfüllt uns mit besonderem Stolz. Dank des besonderen Engagements der Städelfreunde 1815 konnten weitere herausragende Werke von rund 60 Leihgebern nach Frankfurt reisen. Wir wünschen den Besucherinnen und Besuchern erkenntnisreiche und inspirierende Begegnungen mit der facettenreichen Gestalt der Maria Magdalena“, so Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins e. V.
Die Kuratoren der Ausstellung Bastian Eclercy, Sammlungsleiter italienische, französische und spanische Malerei vor 1800 am Städel Museum, und Stefan Roller, Sammlungsleiter Mittelalter der Liebieghaus Skulpturensammlung,
erläutern: „Über fast ein Jahrtausend hinweg wurde Maria Magdalena in den unterschiedlichsten Medien und Epochen immer wieder neu dargestellt. Diese außergewöhnliche Vielfalt macht ihre Bildgeschichte zu einem besonders
aufschlussreichen Spiegel der jeweiligen Zeit. Die Ausstellung führt Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus unterschiedlichen Regionen und Jahrhunderten zusammen. Im direkten Gegenüber der Werke werden überraschende Verbindungen sichtbar, aber auch die tiefgreifenden Veränderungen, die das Bild Maria Magdalenas im Laufe der Zeit erfahren hat.“
Einführung in die Ausstellung
Die Ausstellung eröffnet mit einem Blick auf die Vorstellungen von Maria Magdalena in der Gegenwart und zeichnet nach, wie ihre Figur von den ersten biblischen Überlieferungen bis in die Moderne immer wieder neu gedeutet, umgeformt und konstruiert wurde.
Maria Magdalena heute
Auch heute wird Maria Magdalena in Literatur, Film und Musik immer wieder neu interpretiert: Dan Brown macht sie in seinem Bestseller Sakrileg (2004) zur Ehefrau Christi und Sandra besingt in ihrem Song (I’ll Never Be) Maria Magdalena (1985) weibliche Selbstbestimmung. In der Gegenwartskunst, die im Zentrum der ersten Sektion steht, ist Maria Magdalena Ausgangspunkt für Reflexionen über Weiblichkeit, Geschlechterrollen und deren Darstellung in Kunst und Kultur. Dabei treten religiöse Deutungen, die über Jahrhunderte vor allem von Männern geprägt wurden, in den
Hintergrund. So verwischt Marlene Dumas in ihren Gemälden die Grenzen tradierter Vorstellungen von Weiblichkeit, Sexualität und Identität. Die Malerin Nieves González zeigt Maria Magdalena in ihrem Werk La sfida (Die Herausforderung, 2025) nicht entblößt, asketisch oder erotisch aufgeladen, sondern in einer voluminösen modernen Daunenjacke. Zugleich bezieht sie die klassische Magdalenenikonografie mit ein, unter anderem in Form eines Totenschädels, den die Figur nicht passiv als Memento mori betrachtet, sondern aktiv präsentiert.
Die Geschichte der Maria Magdalena
In der Bibel wird Maria aus Magdala zunächst im Zusammenhang mit ihrer Heilung durch Jesus von sieben Dämonen erwähnt. Sie ist außerdem Zeugin der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu. Im Laufe der Jahrhunderte wurde ihre Geschichte jedoch immer weiter ausgeschmückt. Der in der Ausstellung präsentierte Altaraufsatz aus dem Turiner Palazzo Madama von etwa 1295–1300 zeigt sowohl Motive aus dem Leben der heiligen Magdalena als auch Ereignisse aus den seit dem 9. und 10. Jahrhundert verbreiteten Legenden, die Magdalenas Geschichte nach Ostern
weitererzählen: Gemeinsam mit ihren Geschwistern wird Magdalena mit anderen Christen von „Ungläubigen“ in einem steuerlosen Boot im Mittelmeer ausgesetzt, gelangt nach Südfrankreich, missioniert Marseille und die Provence, wirkt Wunder und zieht sich schließlich bis zu ihrem Tod für 30 Jahre als Büßerin in die Einsamkeit zurück.
Im Mittelalter wurde auch Maria Magdalenas Rolle in der Passionsgeschichte deutlich erweitert. Sie erscheint nicht nur als Zeugin der Kreuzigung, sondern wird zu einer zentralen Figur zahlreicher Passionsdarstellungen, wie etwa in Girolamo di Benvenutos Passionstriptychon (Anfang 16. Jahrhundert) aus der Städel Sammlung, das sie von der Kreuztragung bis zur Beweinung Christi zeigt. Als reuige Sünderin umklammert sie den Kreuzesstamm zu Füßen Christi. Dieser Bildtypus wurde insbesondere von den Franziskanern seit dem 13. Jahrhundert geprägt und als Sinnbild von Buße, Vergebung und Erlösung verbreitet. Im Triptychon der Frankfurter Familie Humbracht (um 1504–1508) des Meisters von Frankfurt, ebenfalls aus dem eigenen Bestand, erscheint Maria Magdalena in einer auffallend kostbaren höfischen Kleidung, deren Unangemessenheit ihre Rolle als reiche und vornehme Sünderin besonders betont.
Als erste Zeugin der Auferstehung Jesu nimmt Maria Magdalena eine zentrale Rolle in der Ostergeschichte ein. Giovanni Girolamo Savoldo lässt den Betrachter in seinem Werk aus den 1530er-Jahren (London, National Gallery) an dieser
Erstzeugenschaft teilhaben, geht dabei aber seinen ganz eigenen Weg jenseits der klassischen Ikonografie der Auferstehungsgeschichte, wie dem Motiv des „Noli me tangere“ (lat. für „Rühre mich nicht an“). Die mit diesem Titel bezeichnete Begegnung Maria Magdalenas mit Jesus am Ostermorgen inspirierte viele Künstler zu Werken,
die von Körperlichkeit und Berührung, Verwechslung und Erstaunen sowie Nähe und Distanz handeln. Lavinia Fontana etwa stellt in ihrem Gemälde von 1581 (Florenz, Uffizien) dar, wie Magdalena Christus zunächst für den Gärtner hält. Als sie ihn erkennt, sucht sie den physischen Beweis der Auferstehung, doch er bittet sie, ihn nicht zu berühren, da er noch nicht in den Himmel aufgefahren sei. Laurent de La Hyre hingegen zeigt die Szene in seinem Werk von 1656 (Grenoble, Musée de Grenoble) mit Jesus, der Magdalenas Stirn berührt, und bezieht sich dabei auf eine Schädelreliquie der Magdalena. Der Legende nach soll diese an eben jener Stelle unversehrte Haut bewahrt haben, an der der Auferstandene sie berührte.
Durch unterschiedliche Bibelauslegungen verschmolz Maria Magdalena in den ersten Jahrhunderten nach Christus mit anderen Frauenfiguren, darunter die anonyme Sünderin und Maria von Bethanien. Deren Schwester Martha gilt als moralische Instanz: In Martha tadelt Maria Magdalena wegen ihrer Eitelkeit (um 1621; Wien, Kunsthistorisches Museum) hält Simon Vouet den Moment fest, in dem Martha ihre den weltlichen Freuden zugewandte Schwester zur Buße bewegt. Auch die Geschichte der Maria von Ägypten, einer Heiligen mit sündhafter Vergangenheit, prägte das Bild der Magdalena. Nach ihrer Bekehrung als reuige Büßerin zieht sie sich bis zu ihrem Tod in die Wüste zurück. In der bildenden Kunst ist sie von der Figur der Maria Magdalena oft kaum zu unterscheiden; erst das Attribut der Brote,
wie sie Luis Salvador Carmonas Skulptur (2. Drittel 18. Jh.; Valladolid, Museo Nacional de Escultura) hält, machen deutlich, dass hier Maria von Ägypten dargestellt ist.
Um 600 deutete Papst Gregor der Große Magdalenas sieben Dämonen zu den sieben Todsünden um. So wurde sie zunehmend mit der Sünde der Wollust in Verbindung gebracht und irrtümlicherweise auch mit einer Vergangenheit als
Prostituierte. Im Zuge der Gegenreformation im 16. und 17. Jahrhundert wurde Maria Magdalena, die durch die Buße den Status der Heiligkeit erreichte, zu einem populären Vorbild und einem der beliebtesten Bildthemen der katholischen Kunst. In den Werken durchdringen sich die ihr fälschlich zugeschriebene „Sündhaftigkeit“ und die Buße oft auf bemerkenswerte Weise, wie Johann Liss in der Versuchung der Maria Magdalena (um 1626; New York, Metropolitan Museum of Art) zeigt. Die religiöse Ekstase kommt manchmal der erotischen recht nahe, etwa bei Guido Cagnaccis Werk Büßende Maria Magdalena (um 1622–1627; Rom, Palazzo Barberini), das die Malerin Elisabetta Sirani auf ihre eigene Weise interpretierte. In ihrer Version von 1663 (Besançon, Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie) mildert sie die offensive Erotik ab und bringt eine Stimmung andächtiger Kontemplation in das Bild. Georges de La Tour konzentriert sich bei seiner Version (um 1635–1640; Washington, National Gallery of Art) auf innere Einkehr und Melancholie.
Bevor Maria Magdalena der Legende nach in Aix-en-Provence starb, lebte sie 30 Jahre als Einsiedlerin in der Höhle von Sainte-Baume in der Provence. Giovanni Lanfrancos Gemälde (um 1616/17; Neapel, Museo di Capodimonte) zeigt die als
Elevatio („Erhebung“) bezeichnete Szene, in der Engel sie täglich siebenmal in den Himmel tragen. Dort wird sie durch den Gesang der himmlischen Heerscharen genährt. Zwei in der Ausstellung präsentierte zusammengehörige Tafeln geben die Letzte Kommunion der heiligen Magdalena und die Bestattung der heiligen Magdalena (um 1500; Sammlung Würth) wieder. Bis heute gilt Saint-Maximin als ihr Begräbnisort und die Grotte von Sainte-Baume als einer der wichtigsten Pilgerorte. Zahlreiche Reliquien und Reliquiare, darunter ein Reliquiar aus dem New Yorker Metropolitan Museum of Art, das einen Zahn der Heiligen enthält, sowie Michel Erharts Reliquienbüste (um 1475; Ulm, Museum Ulm), zeugen von ihrer anhaltenden Verehrung.
Seit dem Spätmittelalter wurden Frauen, häufig adeliger Herkunft oder von besonderem gesellschaftlichem Rang, in Porträts als Maria Magdalena dargestellt. Barent van Orleys Margarete von Österreich als Maria Magdalena (um 1520–1530; München, Alte Pinakothek) etwa steht für die fromme Identifikation mit der Heiligen, während Jean Rancs Bildnis Madame de Montespan als büßende Maria Magdalena (um 1700; Braunschweig, Herzog Anton Ulrich-Museum) religiöse Symbolik mit barocker Selbstinszenierung verbindet.
Mit der zunehmenden Säkularisierung Europas im 19. Jahrhundert verändert sich das Magdalenenbild. Zwar verliert die Figur als religiöses Bildthema an Bedeutung, ihre Ikonografie bleibt jedoch eine wichtige Inspirationsquelle. Im späteren 19. und frühen 20. Jahrhundert entstehen neue Deutungen der Heiligen, die als Projektionsfigur individueller künstlerischer Positionen dient. In der Salonmalerei und im Symbolismus wird sie zum Prototyp der Femme fatale, wie Jean Bérauds La Madeleine chez le Pharisien (1891; Paris, Musée d’Orsay) zeigt. Zugleich wird ihre religiöse Ikonografie aus einer häufig profanen Perspektive neu interpretiert, etwa in Max Beckmanns Christus und die Sünderin (1917; Saint Louis, Saint Louis Museum of Art). Das Spektrum reicht dabei von der Erotisierung der Figur bis zu einer existenziellen Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte, wie Lovis Corinths Weinende Maria Magdalena (1911; Berlin, Alte Nationalgalerie) vor Augen führt. Eine Ausstellung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung
MARIA MAGDALENA. SIN. PRAY. LOVE.
Kuratoren: Dr. Bastian Eclercy (Sammlungsleiter italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum), Dr. Stefan Roller (Sammlungsleiter Mittelalter, Liebieghaus Skulpturensammlung)
Ausstellungsdauer: 17. September 2026 bis 17. Januar 2027
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Information: staedelmuseum.de
Besucherservice und Führungen: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Tickets: 19 Euro, ermäßigt 17 Euro; Dienstags-Special: jeden Dienstag 15.00–18.00 Uhr 10 Euro;
freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren. Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: 17 Euro pro
Person. Für alle Gruppen ist eine Anmeldung per Telefon unter +49(0)69-605098-200 oder per E-Mail an
info@staedelmuseum.de erforderlich. Sonderöffnungszeiten unter staedelmuseum.de
Überblicksführungen: Regelmäßige einstündige Führungen stellen die wichtigsten Werke der Ausstellung
vor. Alle Termine und Programm-Tickets unter staedelmuseum.de/programm
Digitorial®: Das kostenfreie Digitorial® bereitet multimedial auf die Ausstellung vor – mit anschaulichen Kurztexten, interaktiven Modulen und spannendem Hintergrundwissen. Anhand von Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart beleuchtet die Ausstellung die vielfältige Rezeptionsgeschichte der Maria Magdalena, deren Deutung seit fast 2.000 Jahren im Spannungsfeld von Gesellschaft, Kirche, Politik und Kunst immer wieder neu verhandelt wird. Die digitale Anwendung ist ab dem 15. September 2026 unter mariamagdalena.staedelmuseum.de verfügbar und kann auf Smartphone, Tablet und Desktop genutzt werden. Das Digitorial® ist eine Marke von SCHIRN, Städel und Liebieghaus. Es wurde als digitales Vermittlungsangebot von den drei Frankfurter Häusern konzipiert und bereits vielfach realisiert. Gefördert
wird das Digitorial® von der Deutsche Börse Group.
Audioguide-App: Die rund einstündige Audiotour mit mehr als 25 Stationen ist in deutscher und englischer
Sprache verfügbar. Die deutsche Version wird von Katharina Schüttler gesprochen. Die kostenlose App zur
Ausstellung ist zum Ausstellungsbeginn für iOS und Android im App Store und Google Play Store erhältlich
und kann zu Hause oder im StädelWLAN aufs Smartphone geladen werden.
Podcast – Städel Mixtape: Jeden Monat verbindet der Podcast STÄDEL MIXTAPE die Welten von Kunst
und Musik. In der September-Folge widmet sich Musikjournalistin Liz Remter anlässlich der Ausstellung
dem Hauptwerk Maria Magdalena in der Wüste (Madeleine à la Sainte-Baume, 1869) von Pierre Puvis de
Chavannes aus der Städel Sammlung. Ab 26. September unter mixtape.staedelmuseum.de und überall, wo
es Podcasts gibt. Das STÄDEL MIXTAPE ist ein Podcast von Städel Museum und ByteFM.
Katalog: Zur Ausstellung erscheint ein von Bastian Eclercy und Stefan Roller herausgegebener Katalog im
Hirmer Verlag. Mit einem Vorwort von Philipp Demandt und Texten von Bastian Eclercy, Svenja Grosser,
Christian Hecht, Siobhán Jolley, Silke Petersen, Stefan Roller und Matthias Weniger. Ca. 280 Seiten,
49,90 Euro (Museumsausgabe).
Begleitheft: Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft in deutscher Sprache, 9,50 Euro.
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Dagmar Westberg Stiftung,
Städelverein
Mit weiterer Unterstützung durch: Ernst von Siemens Kunststiftung
Medienpartner: Süddeutsche Zeitung, ARTE
@staedelmuseum auf Social Media: #staedel auf Instagram / YouTube / TikTok / Facebook / LinkedIn /
STÄDEL STORIES: Noch mehr Geschichten und Hintergründe zur Sammlung und den
Sonderausstellungen zum Lesen, Sehen und Hören unter stories.staedelmuseum.de
Titelbild:

Büßende Maria Magdalena, ca. 1635-40
Öl auf Leinwand
113 x 92,7 cm
National Gallery of Art, Washington
Bildnachweise
Abdruck nur in Verwendung mit einer Berichterstattung.
Städel




