Michail Bulgakow
Der Meister und Margarita
Ein revolverschwingender schwarzer Kater, Tod, Teufel und zahlreiche splitterfasernackte Hexen
In der Sowjetunion lange verboten, errang «Der Meister und Margarita » in den 80er- und 90er – Jahren weltweit Kultstatus. Begeistert von Michail Bulgakows enormen Einfallsreichtum und seiner unheimlichen Modernität verfolgen Leser und Leserinnen seither diese fantastische Orgie durch das stalinistische Moskau der 30er Jahre. Bulgakows wilde Satire mit der verwobenen Liebesgeschichte um den Meister und Margarita ist ein literarisch einzigartiges Meister- und Teufelswerk, neu übersetzt von Alexandra Berlina.
Moskau zu Beginn der 1930er -Jahre. Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge , in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans Sympathie: der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt« der Meister » und Margarita, dessen einstige Geliebte. Man könnte sagen, es handelt sich um den ersten russischen Fantasy – Roman.
Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch- fantastisches Meisterwerk und grandioser Klassiker der Weltliteratur.
Bulgakow wurde 1891 in Kiew als Sohn eines Theologen geboren. Beide Großväter waren Priester. Über christliche Traditionen wusste er also bestens Bescheid. Bulgakows Vater pflegte mit dem kleinen Michail philosophische Gespräche zu führen, die wohl auch in die Romandialoge einflossen. Er gilt als der große Satiriker der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts.




