Eichenprozessionsspinner auf Waldfriedhof Kupferberg entdeckt
Schädlingsbekämpfer kommt am Mittwoch zum Einsatz
Detmold. Auf dem Waldfriedhof Kupferberg ist im Bereich des Urnenwaldes einen Befall mit dem Eichenprozessionsspinners festgestellt worden. Mitarbeitende des Bauhofs der Stadt Detmold haben den betroffenen Bereich abgesperrt und entsprechend beschildert. Die fach-gerechte Entfernung der Gespinste durch einen Schädlingsbekämpfer ist für Mittwoch, 8. Juli, geplant.
Vorsorglich hat die Friedhofsverwaltung an den Haupteingangstoren Hinweisschilder ange-bracht, die auf den Befall hinweisen. Die Maßnahme erfolgt im Interesse des Gesundheits-schutzes der Besucherinnen und Besucher des Urnenwaldes. Die feinen Brennhaare des Ei-chenprozessionsspinners können unter Umständen gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.
Musikschule Lemgo macht großes Sommerkonzert
Am Samstag, 11. Juli veranstaltet die Musikschule Lemgo im kirchlichen Zentrum von Eben-Ezer
ab 15:00 Uhr ein großes Sommerkonzert. Das gesamte Spektrum der musikalischen Arbeit an der Musikschule wird hier auf die Bühne gebracht – Von der musikalischen Früherziehung über Kammermusik, div. Ensembles bis hin zu den Chören der Musikschule deckt das Programm alle musikalischen Genres und Epochen ab.
Hier sollte für jeden etwas dabei sein.
In der Pause bietet der Förderverein der Musikschule Getränke an.
Der Eintritt ist frei!
Spannende Workshops für Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek Detmold
Von Wasser-Experimenten über KI-Entdeckungen bis hin zu Datenschutz
Detmold. Die Stadtbibliothek Detmold lädt zu drei kostenlosen Workshops ein, die Wissen, Kreativität und Medienkompetenz spielerisch vermitteln.
Wasser erleben: Experimentier-Workshop für Kinder
Am Mittwoch, 29. Juli, von 11 bis 14 Uhr können Kinder ab sieben Jahren gemeinsam mit dem Verein „a tip:tap e.V.“ die faszinierende Welt des Wassers entdecken. An verschiedenen Mit-mach-Stationen wird experimentiert, geforscht und Wissen über Leitungswasser, Umwelt-schutz und die Bedeutung der Ressource Wasser vermittelt. Für den Besuch aller Stationen sollten 30 bis 45 Minuten eingeplant werden. Eine Anmeldung ist online möglich unter https://pretix.eu/stadtdetmold/leitungswasser/.
KI spielerisch entdecken: Workshop für Kinder und Jugendliche
Beim Workshop „KI-Gym – Trainiere deine Fähigkeiten im Umgang mit Künstlicher Intelligenz“ am Dienstag, 11. August, von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr können Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren spielerisch den Umgang mit KI entdecken. An verschiedenen Stationen lernen sie un-ter anderem, KI-Bilder zu erkennen, eine KI zu trainieren, gute Prompts zu erstellen und krea-tive Bilder zu generieren. Der Workshop wird in Kooperation mit dem GMK-M-Team der Gesell-schaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) e. V. durchgeführt. Anmeldung unter: https://pretix.eu/stadtdetmold/ki-gym/.
Mediendetektive – Auf Spurensuche nach den eigenen Daten
Am Freitag, 24. Juli 2026, von 14 bis 15.30 Uhr geht der Workshop „Mediendetektive“ der Frage nach, wie viel Likes, Shares und Standortdaten über eine Person verraten. Jugendliche ab 12 Jahren erfahren, welche Informationen sie täglich im Internet preisgeben und wie diese von Plattformen genutzt werden können. Spielerisch und praxisnah lernen sie, ihre Privatsphäre besser zu schützen und selbst zu entscheiden, welche Daten sie teilen möchten. Der Work-shop wird vom Medienpädagogen Pascal Schien durchgeführt. Anmeldung unter: https://pretix.eu/stadtdetmold/mediendetektive/.
Stadt Detmold verschenkt Sträucher
Bis zum 15. August können sich Interessierte für die kostenlose Abgabe von Sträuchern bewerben.
Detmold. Die Stadt Detmold verschenkt in diesem Jahr Sträucher: Zur Auswahl stehen Felsen-birne, Schneeball und schwarze Apfelbeere.
Bis zum 15. August können sich Detmolderinnen und Detmolder bei der Verwaltung für die kos-tenlose Abgabe bewerben. Die Ausgabe der Pflanzen erfolgt voraussichtlich Anfang Novem-ber.
Interessierte können sich per E-Mail unter baumverschenkung@detmold.de oder auf dem Postweg an die Stadt Detmold, Städtische Betriebe, 32754 Detmold wenden. Bewerbungen sind mit Name, Adresse
Fünf Jahre Familien-Info-Treff in Detmold.

Familiensamstag im Schlosspark 14.05.2022
Kinder spielen mit Seifenblasen im Schlosspark
Detmold. Der Familien-Info-Treff (F.I.T) der Stadt Detmold feiert sein fünf-jähriges Bestehen und lädt alle Familien herzlich ein, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern. Am Samstag, 11. Juli, von 10 bis 13 Uhr findet auf der Brunnenwiese ein großes Familienpicknick statt. Im Mittel-punkt stehen gemeinsames Feiern, schöne Begegnungen und fröhliche Momente. Unter freiem Himmel wird ein bunter, lebendiger Vormittag geboten. Eigene Picknickdecken, Essen und Getränke können gerne mitgebracht werden. Für Kaffee und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgt der Familien-Info-Treff. Mit dabei ist das Maskottchen Hermi, das F.I.T-Mobil für Spiel, Spaß und Bewegung, Lieselotte Quetschkommode als musikalischer Walking Act, die Klinikclowns von Dr. Clown, der Seifenblasenkünstler Marco Frezzato, kreative Ballonmodellage durch das Team Einfallsreich, Kinderschminken mit Olzik-Studioart sowie eine Hüpfburg. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Bildunterzeile: Seifenblasenkünstler Marco Frezzato begeistert Kinder mit seinen Kunstwerken aus Seife und Luft auf dem Familienpicknick. Foto: Stadt Detmold
Anhang: Veranstaltungsplakat. Copyright: Stadt Detmold
Kombiticket: Einfach zum Detmolder Top-Ausflugsziel
Detmold. Auch dieses Jahr ist das beliebte Kombiticket “Hermannsdenkmal“ für den Besuch beim Hermann zum Knüllerpreis von pauschal 5,00 Euro wieder erhältlich. Das fast 55 m hohe Hermannsdenkmal auf der Grotenburg nahe Hiddesen ist nicht nur der Renner der beliebtesten Ausflugsziele in Detmold, sondern auch das Wahrzeichen unserer Stadt. Vom Denkmal aus genießt man einen tollen Ausblick bis weit in den Teutoburger Wald, an klaren Tagen bis zum höchsten Berg Lippes, dem Köterberg und bis kurz vor Kassel. In der Saison 2026 geht es mit dem Bus ganz besonders günstig und bequem zum Hermann.
Rund um das SB-Restaurant und die Tourist-Info am „WALK“ lädt der Eingangsbereich zum Verweilen und Genießen ein. „Die Besucherinnen und Besucher laden wir gerne ein, sich bei uns für den Aufstieg über 100 Stufen im Denkmal zu stärken. Das Kombiticket beinhaltet auch einen Gutschein, der einfach bei uns eingelöst werden kann“ lädt Benjamin Krentz, Gastronom am Hermannsdenkmal, ein. Zum Denkmal selbst führt der Weg über denkmalgeschütztes Pflaster. Hier hat man den Hermann schon im Blick.
„Mit der Touristiklinie 792, die von Ostern bis Ende Oktober immer am Wochenende stündlich unterwegs ist, erreichen unsere Gäste direkt ohne Umsteigen die beiden Top-Ausflugsziele in Lippe: Das Hermannsdenkmal in Detmold und die Externsteine. Mit dem Kombiticket “Hermannsdenkmal“ sogar zum Knüllerpreis“ betont Jörg Düning-Gast, Verbandsvorsteher des Landesverbands, die gute öffentliche Anbindung.
Das Kombiticket “Hermannsdenkmal“ gibt es immer für Wochenenden und angrenzende Feiertage zum Schnäppchenpreis von 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder (6-14 Jahre). Enthalten ist die Fahrt mit allen Bussen in Detmold, Zutritt zum Denkmal und ein Gutschein für die Hermann-Gastro.
Christian Nicke, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft SVD, gibt Tipps für den Ausflug: „Der Bus der Linie 792 bringt die Besucherinnen und Besucher vom Bahnhof und der Innenstadt direkt bis zum Denkmal-Parkplatz. Gegen einen kleinen Aufpreis können sogar Fahrräder in der Linie 792 mitgenommen werden. Und da das Ticket ganz flexibel in allen Bussen in ganz Detmold gilt, lässt sich der Besuch beim Hermann bestens mit einer Wanderung kombinieren. Zurück geht es dann beispielweise mindestens alle 30 Minuten mit unserer Linie 701 ab Heiligenkirchen oder Pivitsheide.“
Neues Wohngebiet und Kita: Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan „Vor dem Ahlberge“ startet

Detmolderinnen und Detmolder können Ideen und Anregungen einbringen – Infoveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Brokhausen.
Detmold. Im Ortsteil Brokhausen entsteht ein neues Wohngebiet inklusive einer modernen Kindertagesstätte mit Nachbarschaftstreff. Ab dem 16. März haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren 04-03 „Vor dem Ahlberge“ zu äußern. Die Beteiligungsphase läuft bis zum 17. April.
Neue Wohnflächen und Kita-Plätze für Brokhausen
Das Plangebiet liegt nördlich der Brokhauser Straße und westlich des Almbergweges auf einer derzeit landwirtschaftlich genutzten Freifläche, die direkt an das Hauptsiedlungsgebiet angrenzt.
Auf dem geplanten Gelände entstehen neue Wohnflächen, die Einfamilien- und Doppelhäuser umfassen. Damit reagiert die Stadt auf den steigenden Bedarf an attraktivem Wohnraum und schafft moderne Lebensräume für Familien und Interessierte.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Neubau einer Kindertagesstätte, die durch einen integrierten Nachbarschaftstreff ergänzt wird. Die neue Einrichtung löst die bestehende Kita ab und schafft weitere Betreuungsplätze, um den Bedarf im nördlichen Stadtgebiet zu decken. Der Nachbarschaftstreff wird zudem als Begegnungsstätte dienen und das Zusammenleben im Ortsteil fördern.
Während des Beteiligungszeitraums stehen die Vorentwurfsunterlagen sowohl digital unter www.detmold.de/beteiligung-bauleitplanung als auch vor Ort im Ferdinand-Brune-Haus (Hintergebäude, 1. Etage) zur Einsichtnahme bereit.
Stellungnahmen, Fragen oder Anregungen können schriftlich per Post an die Stadt Detmold, Fachbereich Stadtentwicklung, Postfach, 32754 Detmold oder bequem per E-Mail an bauleitplanung@detmold.de gerichtet werden.
Bürgerinformationsveranstaltung am 25. März
Zusätzlich findet am Mittwoch, 25. März, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Brokhausen, Brokhauser Straße 73, eine Informationsveranstaltung statt. Hier haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und direkt mit den Planenden ins Gespräch zu kommen.
Bildunterzeile: Zukunftsplan für Brokhausen: Der Rahmenplan zeigt die geplante Entwicklung des neuen Wohngebiets „Vor dem Ahlberge“ inklusive Kindertagesstätte und Nachbarschaftstreff. Entwurf: Stadt Detmold
NRW-Stiftung fördert Naturschutzprojekte gegen den Klimawandel
Düsseldorf: Wiederkehrende Dürreperioden, häufigere Starkregenereignisse und Sturzfluten sind nur ein paar Beispiele dafür, wie stark sich der Klimawandel in den letzten Jahren in Nordrhein-Westfalen bemerkbar macht. Die Verschiebung von Jahres- und Vegetationszeiten wirkt sich zudem unmittelbar auf die Fortpflanzung und das Überleben vieler Tier- und Pflanzenarten aus. Um diesem Trend ein Stück weit entgegen zu wirken, hat der Dachverband der Biologischen Stationen gemeinsam mit der NRW-Stiftung ein Modellprojekt entwickelt, welches exemplarisch praxisnahe Naturschutzmaßnahmen im Kontext des Klimawandels aufzeigt und zum Handeln anregen soll. Die NRW-Stiftung fördert dieses Vorhaben mit bis zu 300.000 Euro. Das hat der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Präsident Eckhard Uhlenberg jetzt beschlossen.
„Die vergangenen Jahre haben verdeutlicht, dass der Klimawandel in Nordrhein-Westfalen jetzt schon deutliche Spuren hinterlässt. Zusammen mit der Biodiversitätskrise sind dies die zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Rund 45 Prozent der untersuchten Arten in NRW gelten als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits verschwunden“, betont Uhlenberg. Bei den geförderten Bausteinen im Rahmen des Projektes sollen konkrete Naturschutzmaßnahmen, die auch zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels beitragen, umgesetzt, die Öffentlichkeit informiert und wissenschaftliche Daten erhoben werden. Konkrete Beispiele sind die Neuanlage oder Aufwertung von Lebensräumen oder die Durchführung von Exkursionen. Daraus sollen sich auch Ableitungen für zukünftige Vorhaben ergeben.
Mehr als 30 Mitgliedsstationen des Dachverbands der Biologischen Stationen in NRW haben ihre Ideen für den Gesamtplan eingebracht. „Mit dem vorliegenden Projekt zeigt der Dachverband mit seinen angehörenden Mitgliedern, wie vielfältig und lösungsorientiert den Problemen entgegengetreten und wie Naturschutz und Klimawandel zusammen gedacht werden können. Es inspiriert so hoffentlich auch weitere Akteure zum Handeln“, so Uhlenberg.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt fast 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.
Bis zu 144.000 Euro für Wiederansiedlungsprojekt




