MONATSVORSCHAU: AUGUST 2026 – Ausblick auf SEPTEMBER 2026
AUGUST 2026

AUSSTELLUNGSPROGRAMM
Carrie Yamaoka (*1957)
68 by 12 (green) redux, 2004/2025
Gegossenes flexibles Urethanharz und reflektierende Polyesterfolie,
Abmessungen variabel © Courtesy the artist CARRIE YAMAOKA Maria Lassnig Preis
21. August 2026 bis 10. Januar 2027 Pressetermin: Donnerstag, 20. August 2026, um 11 Uhr
Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957, in New York lebend). Die Präsentation im Licht-hof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der multidiszipli-när arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. Yamaoka interessiert sich für veränderliche Materialien und Oberflächen, oft kombiniert sie Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeichnung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künst-lerin ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologischen Entwicklung eines künstlerischen OEuvres infrage.
Maria Lassnig (1919–2014)
Malfluss = Lebensfluss, 1996
Öl auf Leinwand, 205 x 155,5 cm
Maria Lassnig Stiftung
© Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2026 MARIA LASSNIG UND EDVARD MUNCH Malfluss = Lebensfluss Bis 30. August 2026
In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, eröffnen sich bei genauerer Betrachtung erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen, und auch umgekehrt neue Aspekte im OEuvre ihres Vorgängers entdecken lassen. Darüber hinaus bieten die präsentierten Werke einen intimen Einblick in die jeweilige Biografie ihrer Er-schaffer*innen und zeichnen ein vielschichtiges Porträt ihrer Entstehungszeit. Die Aus-stellung ist in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich sowie in Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung in Wien und dem Munchmuseet in Oslo entstanden.
Karimah Ashadu (*1985)
MUSCLE, 2025
Filmstill, digitaler Film (HD), Farbe,
Ton, 1-Kanal, 22:20 Min.
Edition 3/5
© Courtesy of the artist, Camden
Art Centre, Fondazione In Between
Art Film, The Renaissance Society,
und Sadie Coles HQ, London ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* Ausstellung im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 Bis 4. Oktober 2026 ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* präsentiert Werke von rund 40 internatio-nalen Künstler*innen verschiedener Generationen. Im ersten Ausstellungskapitel werden (grabähnliche) Landschaften entschlüsselt, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind. Das zweite Kapitel untersucht wie Künstler*innen Fallschatten, optische Geräte, Artefakte und fotografische Aneignung nutzen, um den Zustand von Formen festzu-halten. Das letzte Kapitel der Ausstellung konzentriert sich auf Protokolle, Bildbear-beitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung, oder darauf, wie Künstler*innen in ihrer eigenen Praxis konstitutive Gesten, fotogra-fisches oder archäologisches Material und Art untersuchen und übersetzen. (*Rémy Zaugg)
AUSSERDEM
SKULPTURAL. Die neuen Galerien Bis 11. April 2027
ISA MONA LISA Bis 18. Oktober 2026 – verkürzt auf 11. Oktober 2026
MAKING HISTORY Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts Bis 31. Dezember 2026
IMPRESSIONISMUS Deutsch-französische Begegnungen Bis 14. November 2027
TIPP IM AUGUST 2026
Edvard Munch (1863–1944)
Zwei Menschen. Die Einsamen, um
1935
Öl auf Leinwand, 91 x 129,5 cm
Munchmuseet, Oslo
© Munchmuseet, Oslo
Foto: Munchmuseet / Ove Kvavik Zwei Arten zu sein: Geschlechterverhältnisse in der Kunst von Maria Lassnig und Edvard Munch Samstag, 15. August 2026, 15 bis 16.30 Uhr
In der dialogischen Tandemführung mit wahrnehmungs- und körperorientierten Übungen zum Mitmachen wird erkundet, wie Maria Lassnig und Edvard Munch Kör-per, Identität und Beziehungsgeschichten verhandeln. Wie prägen Geschlechterrol-len unsere Wahrnehmung? Welche queeren Lesarten eröffnen sich in den Werken? Und warum sind diese Themen gerade heute so relevant?
Teilnahme: 12 € zzgl. Eintritt, im Vorverkauf erhältlich. Treffpunkt: Foyer Galerie der Gegenwart
AUSBLICK AUF SEPTEMBER 2026

Anita Rée (1885–1933) Bildnis Hildegard Heise, 1927Öl auf Leinwand, 40,6 x 35,6 cm
Hamburger Kunsthalle
© Hamburger Kunsthalle / ARTOTHEK
Foto: Elke Walford THIS IS THE MODERN WORLD Durchbrüche in der Kunst 1900–1960
4. September 2026 bis 30. Mai 2027
Pressetermin: Donnerstag, 3. September 2026, um 11 Uhr
Mit THIS IS THE MODERN WORLD. Durchbrüche in der Kunst 1900–1960 zeigt die Hamburger Kunsthalle eine Neuinterpretation ihrer Sammlung Moderne, die mit mehr als 3.000 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Grafiken und Zeichnungen zu den bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland zählt. Anhand von ca. 125 ausgewählten Werken – darunter bekannte Highlights und besondere Neuzugänge – verdeutlicht die Präsentation die Fülle an neuen Ideen und Ansät-zen sowie den Bruch mit bestehenden Traditionen in der Kunst dieser sechs Deka-den, das von außergewöhnlichen Umwälzungen in Kultur und Gesellschaft geprägt war.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–21 Uhr
Montag geschlossen
Eintrittspreise Regulär: 18 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 9 € An jedem 1. Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 18–21 Uhr für alle frei! Ermäßigt: 9 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 6 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Freunde der Kunsthalle e. V. Informationen zu Veranstaltungen unter www.freunde-der-kunsthalle.de oder Tel. +49-(0)40-428 131-307



