MONATSVORSCHAU: JULI 2026 – Ausblick auf AUGUST 2026
JULI 2026
AUSSTELLUNGSPROGRAMM
ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* Ausstellung im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 5. Juni bis 4. Oktober 2026 ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* präsentiert Werke von rund 40 internatio-nalen Künstler*innen verschiedener Generationen. Im ersten Ausstellungskapitel werden (grabähnliche) Landschaften entschlüsselt, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind. Das zweite Kapitel untersucht wie Künstler*innen Fallschatten, optische Geräte, Artefakte und fotografische Aneignung nutzen, um den Zustand von Formen festzuhalten. Das letzte Kapitel der Ausstellung konzentriert sich auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung, oder darauf, wie Künstler*innen in ihrer eigenen Praxis konstitutive Gesten, fotografisches oder archäologisches Material und Art untersuchen und übersetzen. (*Rémy Zaugg)
Maria Lassnig (1919–2014)
Mit einem Tiger schlafen, 1975
Öl auf Leinwand, 106,5 x 127 cm
ALBERTINA, Wien – Dauerleih-gabe der Oesterreichischen Nationalbank
© Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: Graphisches Atelier Neumann MARIA LASSNIG UND EDVARD MUNCH Malfluss = Lebensfluss Bis 30. August 2026
In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, eröffnen sich bei genauerer Betrachtung erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen, und auch umgekehrt neue Aspekte im OEuvre ihres Vorgängers entdecken lassen. Darüber hinaus bieten die präsentierten Werke einen intimen Einblick in die jeweilige Biografie ihrer Er-schaffer*innen und zeichnen ein vielschichtiges Porträt ihrer Entstehungszeit. Die Aus-stellung entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich sowie in Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung in Wien und dem Munchmuseet in Oslo.
Titelbild:Pablo Picasso (1881–1973)
Die Eule, 1952, 12.12.
Gebrannter Ton, bemalt, 34 x 25 x 34,5 cm
Hamburger Kunsthalle, erwor-ben 1956
© Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
© Hamburger Kunsthalle / bpk
Foto: Elke Walford SKULPTURAL Die neuen Galerien Bis 11. April 2027
Mit SKULPTURAL. Die neuen Galerien präsentiert die Hamburger Kunsthalle erst-mals die gesamte Bandbreite ihrer Skulpturensammlung, ergänzt um ausgewählte
Spitzenleihgaben in einer medien- und epochenübergreifenden Schau: Fast 1.000 große und kleine Skulpturen, Reliefs, Gemälde, Grafiken, Fotos, Raum- und Video-installationen aus 2.500 Jahren Bildgeschichte. Auf einem spannungsvollen Parcours entfalten sich überraschende Gegenüberstellungen – von der Antike bis zur Gegen-wart, von der zweiten zur dritten Dimension, von Miniatur bis monumental. Ein be-sonderer Fokus gilt neu entdeckten Beständen an Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden diese rund 6.000 Kleinstskulpturen erstmals umfassend gesichtet, bestimmt, restauriert, sowie digitalisiert und fortlaufend in ihren Kontexten erforscht.
AUSSERDEM
ISA MONA LISA Bis 18. Oktober 2026 – verkürzt auf 11. Oktober 2026
MAKING HISTORY Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts Bis 31. Dezember 2026
IMPRESSIONISMUS Deutsch-französische Begegnungen Bis 14. November 2027
TIPP IM JULI 2026
Führungen zu queeren Themen fin-den in der Kunsthalle regelmäßig statt.
In der dialogischen Führung werden ausgewählte Kunstwerke der Sammlung der Hamburger Kunsthalle und Grafiken des Kupferstichkabinetts vorgestellt und ein Kontext zu queerer Geschichte und queeren Identitäten geschaffen. Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich hierbei an dem Konstrukt und der Symbolik von Bi-narität, erotischen Ausdrücken in der Vielzahl von Götter- und Göttinnenliebschaf-ten, Homosozialität und Homosexualität in Freund*innen- und Heiligenbildern sowie den neuzeitlichen Auseinandersetzungen zu Queerness und dem sozialen Geschlecht.
Teilnahme: 6 € zzgl. Eintritt, im Vorverkauf erhältlich. Geeignet für (junge) Erwach-sene ab 16 Jahren. Treffpunkt: Altbautreppenhaus / Empore
AUSBLICK AUF AUGUST 2026
Carrie Yamaoka (*1957)
68 by 12 (green) redux, 2004/2025
Gegossenes flexibles Urethanharz und reflektierende Polyesterfolie,
Abmessungen variabel
© Courtesy the artist CARRIE YAMAOKA Maria Lassnig Preis
21. August 2026 bis 10. Januar 2027 Pressetermin: Donnerstag, 20. August 2026, um 11 Uhr
Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der in New York lebenden, multidis-ziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. In ihrer künstleri-schen Arbeit interessiert sich Yamaoka für veränderliche Materialien und Oberflä-chen, oft kombiniert sie beispielsweise Fotografie mit Texttafeln und spiegelnden Bildträgern. Außerdem spielen chemische Prozesse und flüchtige Transformationen eine wichtige Rolle in ihrem Werk und hinterfragen die Möglichkeiten von Aufzeich-nung und Dokumentation. Mitunter verändert die Künstlerin ihre früheren Arbeiten nach einigen Jahren erneut und stellt damit Vorgaben hinsichtlich der chronologi-schen Entwicklung eines künstlerischen OEuvres infrage.
SERVICE
Anschrift
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
D-20095 Hamburg
Tel. +49-(0)40-428 131-200
info@hamburger-kunsthalle.de
www.hamburger-kunsthalle.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–21 Uhr
Montag geschlossen
Eintrittspreise Regulär: 18 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 9 € An jedem 1. Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 18–21 Uhr für alle frei! Ermäßigt: 9 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 6 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Freunde der Kunsthalle e. V. Informationen zu Veranstaltungen unter www.freunde-der-kunsthalle.de oder Tel. +49-(0)40-428 131-307




