MONATSVORSCHAU: JUNI 2026 – Ausblick auf JULI 2026
JUNI 2026
AUSSTELLUNGSPROGRAMM
Jo Ractliffe (*1961)

© Jo Ractliffe ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* Ausstellung im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 5. Juni bis 4. Oktober 2026 Pressetermin zur Triennale in den Deichtorhallen: Do., 4. Juni 2026, 11 Uhr
ABER ICH | DIE WELT | ICH SEHE | DICH* präsentiert Werke von rund 40 internati-onalen Künstler*innen verschiedener Generationen, die Falten im Inhalt von Foto-grafien zeigen: Details, die etwas über ein Bild verraten und dabei historische Sedi-mente freilegen. Im ersten Ausstellungskapitel werden (Grab-)Landschaften ent-schlüsselt, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind. Das zweite Kapitel enthüllt of-fensichtliche und zugleich geheime Analogien zwischen den von Marcel Duchamp geprägten Ready-mades und Fotografien. Auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischer und poetischer Anmutung bzw. darauf, wie Künstler*innen fotografisches oder archäologisches Material und Artefakte un-tersuchen und übersetzen, konzentriert sich der letzte Teil der Schau. (*Rémy Zaugg)
Maria Lassnig (1919–2014)
Zärtlichkeit, 2006
Öl auf Leinwand, 205 x 150 cm
Maria Lassnig Stiftung
© Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Foto: Sandro E. E. Zanzinger MARIA LASSNIG UND EDVARD MUNCH Malfluss = Lebensfluss Bis 30. August 2026
In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, eröffnen sich bei genauerer Betrachtung erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen, und auch umgekehrt neue Aspekte im OEuvre ihres Vorgängers entdecken lassen. Darüber hinaus bieten die präsentierten Werke einen intimen Einblick in die jeweilige Biografie ihrer Er-schaffer*innen und zeichnen ein vielschichtiges Porträt ihrer Entstehungszeit. Die Aus-stellung entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich sowie in Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung in Wien und dem Munchmuseet in Oslo.
Anonym Gipsabguss nach Diskobol des Myron, Original um 460 v. Chr., römische Kopie 117–138 n. Chr., 2. Hälfte 19. Jh. Universität Hamburg Foto: UHH-RRZ-MCCMentz SKULPTURAL Die neuen Galerien Bis 11. April 2027
Mit SKULPTURAL. Die neuen Galerien präsentiert die Hamburger Kunsthalle erst-mals die gesamte Bandbreite ihrer Skulpturensammlung, ergänzt um ausgewählte
Spitzenleihgaben in einer medien- und epochenübergreifenden Schau: Fast 1.000 große und kleine Skulpturen, Reliefs, Gemälde, Grafiken, Fotos, Raum- und Video-installationen aus 2.500 Jahren Bildgeschichte. Auf einem spannungsvollen Parcours entfalten sich überraschende Gegenüberstellungen – von der Antike bis zur Gegen-wart, von der zweiten zur dritten Dimension, von Miniatur bis monumental. Ein be-sonderer Fokus gilt neu entdeckten Beständen an Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden diese rund 6.000 Kleinstskulpturen erstmals umfassend gesichtet, bestimmt, restauriert, sowie digitalisiert und fortlaufend in ihren Kontexten erforscht.
AUSSERDEM
FOR YOUR EYES ONLY Miniaturen der Romantik Nur noch bis 7. Juni 2026
ISA MONA LISA Bis 18. Oktober 2026 – verkürzt auf 11. Oktober 2026
MAKING HISTORY Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts Bis 31. Dezember 2026
TIPP IM JUNI 2026
Edvard Munch (1863–1944)
Zwei Menschen. Die Einsamen, um 1935
Öl auf Leinwand, 91 x 129,5 cm
Munchmuseet, Oslo
© Munchmuseet, Oslo
Foto: Munchmuseet / Ove Kvavik Szenische Lesung Begegnung im Weltraum. Maria trifft Edvard, der Maria trifft. Donnerstag, 11. Juni und 25. Juni 2026, 19 Uhr
Wie können wir uns eine Begegnung von Edvard Munch und Maria Lassnig vorstel-len? Stellen Sie sich vor: Sie fahren jeden Tag in die Stadt und kehren abends zu-rück. Sie wohnen am Rand einer großen Stadt. Eines Abends verpassen Sie die letzte Bahn. Sie gehen zu Fuß. Die Nacht ist mild, die Straßen sind leer, der Mond begleitet Sie. Sie gehen weiter – an einer kleinen Kirche vorbei, über eine Brücke. Dann erreichen Sie die ersten Gärten. Plötzlich werden Sie langsamer. Sie hören Stimmen. Leise, vertraut, ein wenig verboten. Sie bleiben stehen. Lauschen. Sehen sich um. Und schließlich schleichen Sie näher. Neugierig? Sie blicken durch ein Fenster. Sie sehen eine Frau, die in ihrem Atelier am Boden liegt und malt. Zwei Menschen begegnen sich, verlieren einander, suchen sich – und finden sich wieder. Teilnahme: 25 € inkl. Museumseintritt, 12 € ermäßigt für alle »Eintritt frei«-Berech-tigten / im Vorverkauf erhältlich Treffpunkt: Werner-Otto-Saal
AUSBLICK AUF JULI 2026
© Hamburger Kunsthalle Foto: Vera Drebusch QUEERE VISIONEN: ADNAN, TILLMANS, THEK Wie Queere Ästhetiken die Kunst bereichern
Freitag, 17. Juli 2026, 16.15 Uhr
Queere Künstler*innen bereichern die Kunstwelt mit innovativen Visionen und au-ßergewöhnlicher Ästhetik. In der Ausstellung ISA MONA LISA werden die Werke von Etel Adnan, Paul Thek, Wolfgang Tillmans sowie von Isa Genzken und Louise Bour-geois, die queere Themen und Einflüsse aufgreifen, erkundet. Die Tandemführung beleuchtet, wie queere Perspektiven Kunststile und Epochen verändert haben, und auch ein Blick in die Zukunft wird geworfen: Welche neuen Wege eröffnen uns queere Ästhetiken? Wie fördern sie Vielfalt und gesellschaftlichen Wandel? Mitarbei-ter*innen und Kunstvermittler*innen stellen ihre Lieblingswerke vor, teilen span-nende Einblicke in ihre Arbeit und laden dazu ein, die Sammlung aus neuen, indivi-duellen Blickwinkeln zu entdecken.
Teilnahme: 6 € zzgl. Museumseintritt / im Vorverkauf erhältlich. Geeignet für (jun-ge) Erwachsene ab 16 Jahren.
Treffpunkt: Foyer Galerie der Gegenwart
SERVICE
Anschrift
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
D-20095 Hamburg
Tel. +49-(0)40-428 131-200
info@hamburger-kunsthalle.de
www.hamburger-kunsthalle.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–21 Uhr
Montag geschlossen
Öffnungszeiten an Feiertagen 30. April (Donnerstag): 10–18 Uhr 1. Mai, Tag der Arbeit: 10–18 Uhr 14. Mai, Christi Himmelfahrt: 10–18 Uhr 24. Mai, Pfingstsonntag: 10–18 Uhr 25. Mai, Pfingstmontag: geschlossen
Eintrittspreise Regulär: 18 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 9 € An jedem 1. Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 18–21 Uhr für alle frei! Ermäßigt: 9 € | 17–18 Uhr und donnerstags 20–21 Uhr 6 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Freunde der Kunsthalle e. V. Informationen zu Veranstaltungen unter www.freunde-der-kunsthalle.de oder Tel. +49-(0)40-428 131-




