Ökopoesie – Welt retten mit Worten
KlimaKultur (Folge 9)
Freitag, 18. April 2026, 19:30 Uhr | Theatertreff
Kann Literatur die Welt verändern? Und welche Rolle spielen Worte angesichts der globalen Klimakrise? Diesen Fragen widmet sich die neunte Folge der Reihe KlimaKultur unter dem Titel „Ökopoesie – Welt retten mit Worten“, die am Freitag, den 18. April um 19:30 Uhr im Theatertreff des Theaters Paderborn stattfindet.
Beim Stichwort „Naturlyrik“ denkt man oft an Novalis oder Eichendorff, an romantische Landschaften, Wälder und Vogelgesang. Die Ökopoesie jedoch versteht sich als zeitgenössische Weiterentwicklung dieses Genres. Sie rückt das Verhältnis von Mensch und Natur in den Mittelpunkt – als kritische Auseinandersetzung mit einem anthropozentrischen Weltbild und als literarische Forderung nach mehr Nachhaltigkeit und Verantwortung.
Welche Autor*innen erheben heute ihre Stimme für Umwelt und Klima? In welchen literarischen Traditionen stehen sie? Und fehlt der Umweltbewegung möglicherweise eine literarische Stimme, die Gehör findet? Oder lässt sich am Ende tatsächlich mit Worten die Welt retten?
Diesen Fragen geht der Abend im Dialog von Wissenschaft und Theater nach. Als Gast begrüßt das Theater Paderborn Prof. Dr. Lothar van Laak, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn, der Einblicke in aktuelle Diskurse und literarische Entwicklungen gibt.
Das Konzept des Abends stammt von der Dramaturgin Eva Veiders. Mitwirkende sind die Ensemblemitglieder David Lukowczyk und Dyana Maria da Silva, die literarische Texte, Gedanken und Perspektiven performativ erfahrbar machen.

Die Veranstaltungsreihe KlimaKultur bringt Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch und lädt das Publikum ein, drängende Fragen unserer Zeit aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.
Karten für die Veranstaltung sind an der Theaterkasse am Neuen Platz 6 oder online unter www.theater-paderborn.de erhältlich.




