„ Pension Schöller“ in der Waldorfschule
Ein erster Blick in die Probearbeiten
Die 12. Klasse der Waldorfschule hat sich was vorgenommen. Sie bringen die Posse „ Pension Schöller“, ein Klassiker von Karl Laufs und Wilhelm Jacoby, in einer Bearbeitung von Hugo Wiesner, auf die „Bühne“ der Waldorfschule als Gemeinschaftsprojekt und Finale ihrer schulischen Laufbahn. Wir durften schon vorab einen Blick in die Probearbeiten werfen und waren angenehm überrascht. Unter der Leitung der Theaterpädagogin Lena Hillebrand, selbst Absolventin der Schule, werden die Schülerinnen und Schüler ein tolles Stück auf die Bühne bringen, denn alles müssen die Schüler selbst machen von der Auswahl des Stückes, über Requisiten, Bühnenbild und Kostüme bis zum Plakat alles ist gemeinsam geplant und steht nun kurz vor der Vollendung dem hochverehrten Publikum zu präsentieren, dass hoffentlich zahlreich erscheinen – und großzügig spenden wird. Denn der Eintritt ist frei.
Premiere ist am:
15. April um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen sind am
17. April und 18. April ebenfalls um 19.30 Uhr. Kostenlose Tickets und Infos unter:
Infos @waldorfschuledetmold.de

Die Gruppe ist mit Spielfreude dabei und versucht dieser fröhlichen Posse ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken, denn es ist eine Pflichtveranstaltung und jedes Mitglied ist mehr oder weniger gefordert. Aber auf der anderen Seite wachsen sie mit dem Prozess den sie durchlaufen und diese Bühnenerfahrung wird sie wahrscheinlich ein Leben begleiten.



Mitwirkende
Denn was wir schon vorab gesehen haben weist auf einen vergnüglichen Abend hin.
Zum Stück:
Pension Schöller:
Die Uraufführung fand am 7. Oktober 1890 in Berlin statt.
Inhalt
Der Gutsbesitzer Klapproth möchte zu gerne einmal von seinem Neffen Alfred, den er dafür finanziell bei einer Geschäftsgründung zu unterstützen verspricht, eine Irrenanstalt von innen gezeigt bekommen und echte Irre erleben. Alfreds Freund Ernst Kissling empfiehlt ihm, seinem Onkel doch die Pension Schöller zu zeigen, deren Gäste ziemlich exzentrisch sind. Gutsbesitzer Klapproth, der die Gäste wirklich für Irre hält, amüsiert sich prächtig.
Die Situation eskaliert allerdings, als Klapproth, zurückgekehrt auf sein Gut, von diesen vermeintlichen Irren besucht wird. Wie der Schwank vom Ensemble interpretiert wird wissen wir noch nicht, aber lassen wir uns überraschen.

Fortsetzung der Berichterstattung folgt…




