12. April__24. Mai 2026
Skulptur/Freie Grafik
Eva Grubinger

Die Bildhauerin Eva Grubinger transformiert Dinge aus der Welt, die nichts miteinander zu tun haben scheinen, zu einem neuen Ganzen. Durch ihre künstlerischen Manöver und Eingriffe bringt sie unterschwellige kulturelle Strömungen der Gegenwart undverborgene Muster der Vergangenheit ans Licht.
Die historische Schlossküche aus dem 17. Jahrhundert – ein alchemistischer Ort der Zubereitung und Verwandlung von Substanzen – bietet den schlüssigen Rahmen für die Präsentation ihrer rezenten zwei- und dreidimensionalen Werke.
Grubingers teils vergoldete Objekt-Hybride basieren auf zeitgenössischen Instrumenten zum Fangen und Züchten von Vögeln, erinnern jedoch zugleich an rituelle Werkzeuge des Übergangs. Ihre zweidimensionalen Arbeiten verbinden heraldische Kompositionen von Pflanzen, Tieren und Menschen mit indigenen Ikonographie.
Diese mehrdeutigen Arbeiten thematisieren Kontinuität ausbeuterischer und zerstörerischer Herrschaftspraktiken – von der Extraktion wertvoller Materialien bis zu ihrer Legitimation durch Kirche und Wissenschaft – und spannen einen Bogen durch verschiedene Epochen der Kulturgeschichte bis in die Gegenwart. Zugleich öffnen sie Möglichkeiten von Umkehr und Kooperation – mit der Natur und den mit ihr in Verbundenheit lebenden Menschen.
Weitere Infos: www.evagrubinger.com
Malerei
7. Juni__5. Juli 2026
Roman Lang
Materialien werden kombiniert. Aus diesen Versätzen entstehen Bildwelten, die etablierte Ordnungssysteme und Sehgewohnheiten unterlaufen und neue Assoziationen eröffnen. Seine Arbeiten entwickeln zwischen struktureller Präzision und bewusst gesetzten Brüchen eine eigenständige, vielschichtige Bildsprache. Roman Lang, geb.1976, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, war Meisterschüler bei Prof. Ben Willikens und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine Arbeiten werden national wie international ausgestellt.
Ausstellungseröffnung
am 7. Juni um 11.30 Uhr.
Weitere Infos: www.roman-lang.com
19. Juli__6. September 2026
im Schloss Detmold
Lukas Hoffmann
Fotografie

fiert im urbanen Raum und erkundet in seiner Arbeit die Möglichkeiten der Fotografie zwischen Zufall und Berechnung.
Lukas Hoffmann, geboren im Jahr 1981 in der Schweiz,erwarb sein Diplom an der Ecole des Beaux Arts in Paris und lebt und arbeitet nach Residencies in New York und Antwerpen in Berlin.
Ausstellungseröffnung am 19. Juli um 11.30 Uhr.
Weitere Infos: www.lukashoffmann.net
Plastiken
Gereon Krebber
13. September__18. Oktober 2026
im Schloss Detmold
Die Skulpturen von Gereon Krebber erinnern häufig an vorgefundene Objekte, ohne diese wirklich zu sein. In der Ausstellung werden neue, mit Zellstoff-Beton überzogene Skulpturen zu sehen sein. Diese erinnern an graue Steine, aber wirken biomorph-organisch – fast wie eine Antwort auf Joseph Beuys liegende Basaltstelen „Das Ende des 20 Jahrhunderts“: Eine Antwort, die alienhaft etwas birgt, und offen lässt, was sich darin zu regen scheint.
Gereon Krebber, geb 1973, lebt und arbeitet in Köln. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Tony Cragg und Prof. Hubert Kiecol und am Royal College of Art, London. In letzter Zeit Ausstellungen im Josef-Albers-Museum Quadrat Bottrop, Marburger Kunstverein, den Galerien Christian Lethert, Köln, alexander levy, Berlin, Cindy Rucker, New York und Frank Schlag&Cie., Essen.
Eröffnung: 13. September, 11.30 Uhr
Weitere Infos: www.gereonkrebber.net
Albrecht Schäfer und Studierende
8. November__6. Dezembe 2026
in der Städtischen Galerie Eichenmüllerhaus
Lemgo Brake
Albrecht Schäfers Arbeiten entstehen aus einer intensiven Beschäftigung mit vorgefundenen Orten und Materialien. Dabei interessiert sich der Künstler für deren innenwohnende Eigenschaften, die eine Arbeit wesentlich mitbestimmen – etwa die unscheinbare Verjüngung eines Astes oder der unerwartete Reichtum eines Schotterweges.
Analog dazu versteht Schäfer seine Lehre als Prozess, in dem nicht die Vermittlung vorgefertigter Inhalte im Mittelpunkt steht, sondern der gemeinsame Dialog und das künstlerische Potential der Studierenden.
Mit der gemeinsamen Präsentation von Arbeiten Schäfers und seiner Studierenden im Eichenmüllerhaus wird dieser nie abgeschlossene Prozess der Auseinandersetzung in die Form einer Ausstellung überführt.
Weitere Infos: www.albrechtschaefer.de






