Friedo Petig zu Gast in der Stadtbibliothek Detmold: „Der Lipper an sich“ beim Senioren-Nachmittag
Am 26. Februar liest der reimende Landwirt und Poetry Slammer aus seinen Werken und erzählt Anekdoten aus dem Lipperland.
Detmold. Friedo Petig, bekannt als „der reimende Landwirt“, ist seit 1979 als Texter, Moderator und Poetry Slammer unterwegs. Mit verschmitztem Charme und viel Witz hält er seinen Landsleuten auf amüsante Weise den Spiegel vor und hat dabei stets „faustdick“ etwas unter seiner Mütze.
Am Donnerstag, 26. Februar, um 15 Uhr ist Friedo Petig beim Senioren-Nachmittag der Nostalgie-Reihe in der Stadtbibliothek Detmold, Leopoldstraße 5, zu Gast. Er liest aus seinen Bänden „Der Lipper an sich“ und präsentiert Anekdoten und Episoden aus dem Lipperland. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Friedo Petig
Das Leben schreibt Geschichten, es ist alles da, man muss es nur nehmen, das ist die Devise des Autoren Friedo Petig, der seinen Mitmenschen genau beobachtet und deren Eigenheiten in kleine, feine, amüsante Gedichte mit den feinen Seitenhieben packt, die sie so liebens – und lesenswert machen. Feine Ironie zeichnen den Autor und seinen Mitstreiter den Zeichner Ulrich Tasche aus und machen sie zu unschlagbaren Heimatchronisten, die uns, dem Leser, viel Freude bescheren. Petig macht sich immer Notizen und verarbeitet diese dann zu Reimen. Und dann kommt Tasche ins Spiel um die treffenden Zeichnungen dazu zu machen, die oft an ein Suchspiel erinnern. Ein durch und durch gutes Team, diese zwei, weil sie nach eigenen Angaben nicht nur ihr Humor ergänzt sondern auch eine gewisse Seelenverwandtschaft vorhanden ist und das jedes Jahr mit einem neuen Werk.
Dass der Lipper an sich schon ein seltsamer, kauziger Zeitgenosse ist, ist ja hinreichend bekannt und so trifft Friedo Petig mit seinen Geschichten über die Lipper und ihre kleinen und größeren „Macken“ immer voll ins Schwarze. Ob es nun das pfiffige Bäuerchen oder die brüderlichen Parteifreunde oder aber der Lipper, der 30 Mal in der Hitparade war, sie alle werden von Petig und Tasche herrlich auf die Schippe genommen. Es sind beschauliche, urkomische und skurrile Reime über große und kleine, alte und junge lippische Menschen und er erinnert an den legendären Joseph Plaut , der sich auch nicht immer Freunde mit seinem Gedichteten und seinen Sketchen machte, aber bis heute unvergessen ist. Petig macht Freude beim Lesen und noch mehr Spaß machen die Reime wenn sie vom Autoren persönlich vorgelesenen werden, wie z. B. die berühmt berüchtigt lippische Quantentheorie , die Petig auf der letzten Pressekonferenz zum Besten gab. Man findet sich oft selbst in mehr Gedichten wieder, als einem lieb ist, wie Daniel Wahren im Klappentext schreibt, womit er wahrlich recht hat.
Friedo Petig , Jahrgang 1960 wohnt in Dörentrup hat mehrere Professionen . Er ist Landwirt und seit 1979 Texter außerdem Moderator und Poetry Slammer und sieht nicht nur verschmitzt aus sondern hat es auch „faustdick“ unter seiner Mütze wenn es darum geht seinen Landsleuten auf das Maul zu schauen und den Spiegel vorzuhalten, aber immer dabei amüsant zu bleiben.
Ergänzt werden die Gedichte durch die Zeichnungen seines Mitstreiters Ulrich Tasche . Der freiberufliche Illustrator und Künstler hat den Reimen ein humorvolles „ Gesicht“ gegeben und so für noch mehr Dichte der einzelnen kleinen Stories gesorgt.
Ein launiges , lesenswertes Vergnügen für den Lipper an sich, der sich hoffentlich in der einen oder anderen Episode wiederfinden wird und selbstredend herzlich darüber lachen kann.
Den beiden Machern Petig und Tasche kann man nur mit auf den lippischen Weg geben.
Weiter so!
Titelfoto: Karen Hansmeier





