Die Konzertsaison 2025/26 der Bielefelder Philharmoniker Symphoniekonzerte
Die Saison 2025/26 wird eine besondere, denn die Bielefelder Philharmoniker feiern 125-jähriges
Jubiläum!
Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und gemeinsam ein außergewöhnliches Konzertjahr zu erleben. Unter der Leitung unseres neuen Generalmusikdirektors Robin Davis sowie weiterer herausragenden Dirigent*innen erwartet Sie ein Programm, das große Meisterwerke und spannende
Uraufführungen vereint.
Den Auftakt macht das 1. Symphoniekonzert unter dem Titel nobel, mit Jennifer Higdons schimmernder blue cathedral, Rachmaninows anspruchsvollem Klavierkonzert Nr. 3 – interpretiert von Dmytro Choni – sowie Edward Elgars erhabener 1. Symphonie.
Es folgt (un)endlich, das 2. Symphoniekonzert, eine Begegnung von barocker Eleganz und zeitgenössische Klangkunst – mit Vivaldis Vier Jahreszeiten, Mozarts Symphonie Nr. 39 und der deutschen Erstaufführung Planet der Komponistin Judith Weir. Das Violinensolo übernimmt die Konzertmeiste-
rin Katrin Adelmann.
Im Dezember erwartet Sie das 3. Symphoniekonzert (unberechenbar) mit Brittens Simple Symphony, Haydns Cello-Konzert – gespielt von Torleif Thedéen – und Schostakowitschs packender 5. Symphonie.
Ein besonderer Höhepunkt im neuen Jahr: überbordend, fantastisch, gefährlich mit Sibelius‘ mystischer Tapiola, Rautavaaras Cantus Arcticus und Auszügen der Griegs Peer Gynt-Suiten in einer außergewöhnlichen Bearbeitung.
Grenzen überschreiten wir im 5. Symphoniekonzert (grenzenlos), mit Rimski-Korsakows Capriccio Espagnol, Kapustins jazzig-virtuosem Klavierkonzert Nr. 5 (Solist: Frank Dupree) und Tschaikowskys Pathétique.
Mit György Ligetis Oper Le Grand Macabre wird im März die Bühne zur Lichtspieloper (absurd) – mit gleich vier Aufführungen ein besonderes Ereignis, das Sie nicht verpassen sollten!
Der April bringt mit The Great American Songbook Part I das 7. Symphoniekozert (überraschend), eine Hommage an die amerikanische Musikgeschichte – mit Werken von Gershwin, Copland, Florence Price und David Orlowsky als Solist.
Ein weiteres Highlight erwartet Sie im Mai mit dem 8. Symphoniekonzert (skandalös). Die Uraufführung von Componist in Residence Zara Ali, Tschaikowskys Violinkonzert (Solistin: Rosanne Philippens) und Beethovens bahnbrechende Eroica.
Zum Abschluss erleben Sie mit dem 9. Symphoniekonzert (rauschhaft), das mit Richard Strauss’ Metamorphosen für 23 Solostreicher und Bruckners monumentaler 6. Symphonie einen würdigen Schlusspunkt setzt.
Kammerkonzerte
Die Kammerkonzert-Saison 2025/26 verspricht besondere musikalische Erlebnisse. In diesem Jahr stehen nicht nur die Werke im Mittelpunkt, sondern auch diejenigen, die sie interpretieren: Alle Kammerkonzerte werden von Musiker*innen der Bielefelder Philharmoniker gestaltet – sowohl in
der Konzeption als auch in der Aufführung. So entstehen Programme, die die individuellen Klangwelten und musikalischen Vorlieben der Orchestermitglieder widerspiegeln.
Den Auftakt macht ein Abend mit romantischer Kammermusik von Johannes Brahms und César Franck, deren Violinsonaten in einer außergewöhnlichen Transkription für Violoncello und Klavier zu erleben sind. Danach steht mit Horntrio und Holzbläserquintett eine vielseitige Besetzung im Mittel-
punkt, die das breite Klangspektrum der Bläser*innen präsentiert.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Präsentation seltener Instrumente: So rücken im Frühjahr Oboe, Englischhorn und ihre klanglichen Verwandten in den Fokus, wenn die Oboengruppe der Philharmoniker ihr eigenes Konzert gestaltet.
Auch das Flöten-Klarinetten-Klavier-Trio »Tastenwind« lädt zu einer klanglichen Entdeckungsreise ein und kombiniert Musik von Barock bis Jazz mit literarischen Texten.
Natürlich darf in dieser Saison auch das große Jubiläum nicht fehlen: Die Kammermusikreihe ist fester Bestandteil der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Bielefelder Philharmoniker. Im Mai wird dies mit einem festlichen Konzert gewürdigt.
Ein besonderes Highlight dieser Saison ist ein Kammermusikabend mit dem neuen Generalmusikdirektor Robin Davis am Klavier, der gemeinsam mit Musiker*innen der Philharmoniker Werke von Franz Schubert und Maurice Ravel interpretiert und dabei deren faszinierende Klangwelten zum Le-
ben erweckt. Den Abschluss der Saison bildet ein Abend voller musikalischer Liebeserklärungen – an die scheinbar verborgenen Klänge und Instrumente, die dem Orchester zusätzlich Tiefe, Wärme und Farbe verleihen.
Außerdem fortgeführt wird das Feierabendformat BiPhil After Work, das ein Orchesterkonzert im Großen Saal mit Livemusik und einer anschließenden DJ-Session im Foyer kombiniert. Bereits zum sechsten Mal lädt zudem WDR 3 in die Rudolf-Oetker-Halle zum Public Viewing der BBC Last Night of
the Proms ein, die traditionell den krönenden Abschluss des berühmten gleichnamigen Londoner Klassik-Musikfestivals bildet. Vor der Liveübertragung direkt aus der Royal Albert Hall geben die Bielefelder Philharmoniker gemeinsam mit WDR 3 ein ganz besonderes Radiokonzert – mittlerweile
selbst eine Tradition mit Kultstatus.
Foto von der Pressekonferenz am 27. März vor der Rudolf-Oetker-Halle
(v.L.n.R. Stephan Kostenbader (Orchestervorstand)/ Jule Winkler (Musik und Theatervermittlung)/ Robin Davis (Generalmusikdirektor ab 25/26)/ Nadja Loschky (Intendantin)/ Martin Beyer (Konzerthausdirektor)






