Ausstellung | Kunsthalle Bremen- Aktuelle Ausstellung Alberto Giacometti. Das Maß der Welt Nur noch bis 15. Februar 2026
Aktuelle Ausstellung
Alberto Giacometti. Das Maß der Welt
Nur noch bis 15. Februar 2026
Die große Alberto-Giacometti-Retrospektive in Deutschland! Erleben Sie einen umfassenden Überblick über das Schaffen des berühmten Schweizer Bildhauers und Malers von frühen Aquarellen, Kunstwerken aus der surrealistischen Periode bis zu seinen berühmten Skulpturen aus der Nachkriegszeit. Die Ausstellung zeigt dabei erstmals, wie intensiv sich Giacometti mit Landschaften beschäftigte – und wie diese seine ikonischen Figuren beeinflussten: Ein Baum wurde zur stehenden Frau, ein Stein zum Kopf, ein Berg zu einer männlichen Büste. Trotz seines Lebens in Paris kehrten seine Gedanken immer wieder zu den prägenden Berglandschaften seiner Jugend in der Schweiz zurück.
Die Ausstellung wird gemeinsam organisiert von der Kunsthalle Bremen und der Fondation Giacometti, Paris.
Erweiterte Öffnungszeiten:
Aufgrund des großen Erfolgs bleibt die Ausstellung vom 6. bis 15. Februar 2026 bis 20 Uhr geöffnet (dienstags bis 21 Uhr, montags geschlossen; das Spätticket gilt bereits ab 16:30 Uhr, dienstags ab 19:30 Uhr).
Unser Tipp: Buchen Sie Ihr Eintrittsticket vorab online!
Die Malerei von Sibylle Springer macht neugierig – und verunsichert zugleich. Unter vermeintlich klar erkennbaren Bildmotiven verbirgt sich oft eine zweite Bedeutungsebene, die sich erst durch genaueres Hinsehen erschließt. Springer bringt Verborgenes ans Licht und thematisiert Unbequemes, wobei sie häufig die westliche Kunstgeschichte zitiert. Ein zentrales Thema ihrer Kunst ist die Rolle der Frau und ihre Wahrnehmung in unserer Gesellschaft. So spannen ihre Werke einen Bogen von den Selbstinszenierungen aktueller Künstlerinnen in sozialen Medien bis hin zu heute weitgehend unbekannten Malerinnen vergangener Jahrhunderte. Indem Springer ihre Bildmotive in neue Kontexte überträgt, macht sie blinde Flecken der Kunstgeschichte sichtbar und verweist auf deren Nachwirkungen bis heute. Die Ausstellung mit rund 100 Arbeiten, die Malerei, Zeichnungen und Textilarbeiten umfassen, ist nur noch dieses Wochenende zu sehen.
Flirt und Fantasie. Griffelkunst von Max Klinger bis Peter Doig
Bis 1. März 2026
2025 feierte der einzigartige Graphikkunstverein Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. sein 100-jähriges Jubiläum! Aus diesem Anlass werden in den Studiensälen des Kupferstichkabinetts fantasievolle Bilderzählungen präsentiert, die von der Griffelkunst-Vereinigung herausgegeben wurden. Außerdem ist die graphische Folge Ein Handschuh, Opus VI (1881) des Bildhauers, Malers und Graphikers Max Klinger zu sehen, auf den das Wort „Griffelkunst“ zurückgeht. Die graphischen Künste eignen sich hervorragend, um Geschichten zu erzählen: Entstanden mit Radiernadel oder Lithographiekreide, mit Holz- oder Siebdruck oder auch photographisch, geht es in der Ausstellung um Erzählungen mit losen Enden, um Traum und Vision und um Geschichten, die unsere Fantasie auf die Reise schicken.
Vor 150 Jahren wurde am 8. Februar Paula Modersohn-Becker geboren. Mit insgesamt 19 Kunstwerken aus allen Schaffensphasen wird das kurze, aber intensives Leben der Künstlerin auch in einem Saal der Sammlungsausstellung in der Kunsthalle greifbar. Zu Lebzeiten weitgehend unbekannt geblieben, gilt Paula Modersohn-Becker (1876–1907) heute als eine Pionierin der Moderne. Im Spannungsfeld zwischen der flirrenden Weltstadt Paris und Worpswede im heimischen Teufelsmoor entstand ein Œuvre, das vielseitige Bezüge erkennen lässt und gleichzeitig eigenständig bleibt.
06.02. bis 15.02.2026
Fr bis So & Mi bis So 10–20 Uhr
(Von 18 bis 20 Uhr ist ausschließlich die Giacometti-Ausstellung geöffnet.)
Di 10 – 21 Uhr
Mo geschlossen