Intermezzo Basso
3. Kammerkonzert am 12. Januar in der Rudolf-Oetker-Halle
Sechs Kontrabässe auf Entdeckungsreise durch fünf Jahrhunderte Musik
Sechs Bielefelder Philharmoniker und sechs Kontrabässe auf einer Bühne – eine seltene Konstellation, die ein außergewöhnliches Konzerterlebnis verspricht. Der Kontrabass, oft im Hintergrund des Orchesters verankert, rückt hier ins Zentrum und entfaltet sein überraschend vielfältiges Klangspektrum.
Schon im 18. Jahrhundert wusste der Musiker und Musiktheoretiker Johann Mattheson um die körperlichen Anforderungen des Instruments: Die mehrstündige Handhabung des Kontrabasses beschrieb er als wahre Schwerstarbeit. Auch wenn ein Kammerkonzert deutlich kürzer ist, fordern die
Werke den Musiker*innen dennoch höchste Konzentration und virtuoses Zusammenspiel ab. Das Publikum erwartet eine musikalische Reise durch fünf Jahrhunderte: vom Barock mit Henry Purcell über Joseph Lauber bis hin zu Michel Legrand sowie in die Moderne mit Komponisten wie Teppo Hauta-aho und Jan Alm. Dabei zeigen die sechs Kontrabässe – von ihren Spieler*innen augenzwinkernd »Schrankwand« genannt – eine klangliche Vielfalt, die überrascht und begeistert. Ein Kammerkonzert, das den Kontrabass neu entdeckt und eindrucksvoll beweist, wie wandelbar und ausdrucksstark dieses Instrument sein kann.

Karten sind für 23,00 € (ermäßigt 11,50 €) an der Theater- und Konzertkasse (Altstädter Kirchstraße
14, Tel.: 0521 51-5454) oder online unter bielefelder-philharmoniker.de erhältlich. Eine Einführung
findet 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt
Titelbild: Bielefelder Philharmoniker Kammerorchester




