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Jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland
Facettenreich, vielstimmig und interaktiv zeigt die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin auf mehr als 3.500 Quadratmetern jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland.
So, 23. Aug 2020 bis Mo, 31. Dez 2040

Wo
Libeskind-Bau
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Historischer Rundgang – spannende Ausblicke
Eine Videoinstallation im Libeskind-Bau, die eigens für die Ausstellung produzierte Arbeit Drummerrsss des israelischen Künstlers Gilad Ratman, bildet den Auftakt, bevor es durch die Achsen und über die markante Treppe in die Ausstellungsräume geht. Dort lädt ein skulptural gestalteter Willkommenspunkt die Besucher*innen zum Ankommen und Mitmachen ein.
Im anschließenden Ausstellungsrundgang wechselt sich historische Erzählung vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit thematisch gebündelten Einblicken in jüdische Kultur und Religion ab: Was ist im Judentum heilig? Was passiert am Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum?
Einblicke in jüdische Kultur und Tradition
Neben klassischen Objektpräsentationen erwarten die Besucher*innen auf zwei Etagen außerdem Kunstinstallationen, Hands-on Stationen und Virtual Reality. Dabei zeigt die Ausstellung auch den Reichtum der museumseigenen Sammlung: Von mehr als 1000 Objekten stammen über 70 Prozent aus dem eigenen Depot, die dank der Restaurator*innen des Museums in neuem Glanz erstrahlen.
Raum für jüdische Gegenwart
Die Ausstellung gliedert sich in fünf historische Kapitel, die von den Anfängen jüdischen Lebens in Aschkenas über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung und deren Scheitern bis in die Gegenwart reichen. Der Nationalsozialismus und das Kapitel Nach 1945 nehmen dabei den größten Raum ein. Hier stehen Themen wie Restitution und Wiedergutmachung, das Verhältnis zu Israel und die russischsprachige Einwanderung ab 1990 im Mittelpunkt. Die Videoinstallation Mesubin (Die Versammelten) macht als „Schlusschor“ die Vielstimmigkeit gegenwärtigen jüdischen Lebens sichtbar.




