»Was tun« zu »Aimée und Jaguar« – Am Sonntag, den 21.06. findet
die nächste Ausgabe der Gesprächsreihe des Theaters Bielefeld in der
Synagoge Beit Tikwa statt.
Angelehnt an die Inszenierung »Aimée und Jaguar«, die aktuell im Theater am Alten Markt zu sehen ist, lädt das Theater Bielefeld im Rahmen der Gesprächsreihe »Was tun« zusammen mit Irith Michelson, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, und Friederike Vogt von der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld zu einem Gespräch über jüdische und queere Perspektiven ein. Gemeinsam gehen die Beteiligten der Frage nach, wie Erfahrungen von Ausgrenzung, Angst und Outing aus der historischen Zeit des Stücks bis in unsere Gegenwart hineinwirken. Diese
Veranstaltung findet am Sonntag, 21.06. um 17 Uhr in der Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107, Bielefeld, statt. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Sicherheitskontrollen wird darum gebeten, keine großen Taschen bzw. Rucksäcke mitzubringen.
Basierend auf Tagebucheinträgen, Briefwechseln und historischen Dokumenten zeichnet Erica Fischer in »Aimée und Jaguar« die Liebe zwischen Elisabeth Wust und der im Untergrund lebenden Jüdin Felice Schragenheim nach, die sich 1942/43 in Berlin abspielte. Allen Widerständen, Konventionen und Gefahren zum Trotz fanden die beiden ungleichen Frauen zueinander und lebten fortan ihre kurze Beziehung, die durch die brutale Realität des Nationalsozialismus ein jähes Ende fand.
Im Rahmen der Gesprächsreihe »Was tun« kommt das Theater Bielefeld für ausgewählte Stücke mit Gesprächspartner*innen aus der Bielefelder Stadtgesellschaft zusammen, um die Themen und Fragestellungen, welche die Inszenierungen aufwerfen, genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Frage, welche die Veranstaltungsreihe
stets begleitet: Was können wir tun, um unsere Demokratie zu stärken?




